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Freitag, 7. Juni 2019

Ligurien-Reise, Tag 9, Rückreise über das Aostatal und den Grossen Sankt Bernhard Pass bzw. Tunnel

Heute morgen starten wir unsere Rückreise, die sich wesentlich angenehmer gestaltet als die Anreise nach Sanremo, da wir den Weg zur Autobahn diesmal über eine deutlich besser zu fahrende Strasse gefunden haben und nicht zu enge Wegkehren wie bei der Anreise nehmen müssen. 




Wir wollen durchs Aostatal über den Gran San Bernardo und am nächsten Tag über Martigny, Genfer See, Basel, Colmar und dort Pfingstsonntag noch einen Zwischenhalt in der Ferme Auberge Kahlenwasen einlegen, um dann Pfingstmontag wieder zu Hause einzutreffen.




Da es im Netz einige Verwirrungen über den Sankt Bernhard gibt, hier nochmals eine kurze Erklärung:

wir fahren den Gran San Bernardo/Grossen Sankt Bernhard, der vom Aostatal (Italien) (wir sind durch den Tunnel gefahren und das kostet Maut!) bis nach Martigny (Schweiz)

dann gibt es noch den Piccolo San Bernardo/Kleinen Sankt Bernhard, der führt von Pré-Saint-Didier (Nahe Courmayeur) im Aostatal (Italien) nach Bourg-Saint-Maurice (Val d'Isère, Frankreich)

sowie, um die Verwirrung komplett zu machen, noch den San Bernardino, der über die A 13 von Chur ins Tessin nach Bellinzona führt.





Doch nun zu unserer Rückfahrt: eine Zwischenübernachtung machen wir in Etrouble, von LandYachting empfohlen das Restaurant La Croix Blanche inklusive richtig schön grossem, leicht anfahrbarem Stellplatz gegenüber des Restaurants.




Wir haben Glück und dürfen bei unserer Ankunft kurz vor 14 Uhr nach aus der grossen Speisekarte wählen. Als Vorspeise die Charcuterie aus dem Dörfchen Saint Rhémy de Bosses direkt an der Passstrasse nach Etrouble gelegen an der Einfahrt zum Tunnel, wo man diese Wurstspezialitäten auch kaufen kann, 




Wie fast alle, die hier einkehren, entscheiden wir uns für das Chateaubriand, das perfekt gegrillt ist. Dazu werden knusprige Polentaschnitten, gegrillte Birnen- und Apfelscheiben und gegrilltes Gemüse serviert.




hmmm... wunderbar!





Dazu trinken wir ausnahmsweise keinen regionalen Wein, da Gerhard auf der Weinkarte einen Arneis entdeckt hat, der es dann auch sein muss.

Morgen früh geht es dann weiter Richtung Heimat.




Samstag, 8. September 2018

Reise Champagne, Loiretal - Atlantikküste Tag 2 und 3 (noch Anreise und schon Ankunft)

Reise Champagne, Loiretal - Atlantikküste Tag 2 und 3 (noch Anreise)

So wie uns gestern Abend die Tauben sanft in den Schlaf gegurrt haben, werden wir heute morgen beim Aufwachen wieder durch sanftes Gurren begrüsst.

Heute soll es zunächst einmal zu unseren Freunden ins ca. 50 km entfernte Celle-sur-Ource gehen, weil wir dringend unsere Champagnervorräte aufstocken müssen. 

Anschliessend fahren wir Richtung Loiretal und übernachten bei einem Winzer in Onzain in der Tourraine, den wir durch France Passion gefunden haben. 

Dort verkosten wir die Spezialitäten, die wir am Vortag bei Familie Lefebvre einkauft haben und backen uns noch ein Stück Baguette, dass uns Madame auf den Weg gegeben hatte, knusprig auf.





Abends beschliessen wir dann eine kleine Planänderung: Ursprünglich wollten wir von dort über Nantes Richtung Meer und evtl. in die Nähe von Saint Nazaire fahren, das sind noch ca. 325 km, bis nach Bordeaux wäre es gerade mal etwas über 150 km mehr und dort waren wir beide noch nicht, das wäre doch auch eine Idee - also, auf nach Bordeaux!

Nachdem wir schon ein ganzes Stück südwärts auf der Autobahn getuckert sind, sprechen wir über die Route für unsere Rückreise - wir wären gerne am Genfer See über die Schweiz nach Hause, doch dann fällt uns ein, dass wir für Henri bei Einreise in die Schweiz keine Vignette benötigen, sondern für Fahrzeuge über 3,5 t ist eine Schwerverkehrsabgabe zu entrichten am Schweizer Zollübergang. Doch leider wurde unsere Zulassung bei der Inspektion kurz vor Reiseantritt in der Werkstatt vergessen und ohne Zulassung durch die Schweiz zu fahren, erschien uns nicht ratsam.

Da kommt uns doch gerade ein Autobahnhinweisschild als Wink des Schicksalls entgegen. Nantes!!! Also, schon wieder Planänderung: Wir biegen beim nächsten Autobahnhinweis-Schild Richtung Nantes ab und fahren nun ohne Umwege und Planänderungen Richtung Meer. Den kleinen Umweg in südliche Richtung vergessen wir mal wieder schnell. 

Wir landen in Saint-Brévin-les-Pins, ein wunderbarer Ort, ganz so, wie wir es uns vorgestellt haben. Ruhig, beschaulich und ein Ort mit Charme, genau wie für uns gemacht! Nachdem uns ein Platz von France Passion nicht zugesagt hat, Näheres werde ich hier nicht ausführen und diesen Stellplatz auch nicht empfehlen,haben wir uns ganz entgegen unserer sonstigen Vorlieben für einen Campingplatz entschieden, doch der hat es in sich und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen: https://www.camping-le-fief.com/campingplatz/
Ein Platz, der nur ca. 800 m vom Strand entfernt liegt und sämtlichen Komfort bietet inklusive wirklich grosszügiger Plätze, die sich wunderbar einfach anfahren lassen. Ein sympathisches, hilfsbereites Team: allen voran Michel von der Geschäftsleitung und Camille von der Rezeption waren freundlich, herzlich und hilfsbereit. Wir haben von Camille verschiedene freie Platznummern genannt bekommen, unter denen suchen wir uns Platz Nr. 321 aus, den wir auch immer wieder buchen würden.

 Ich habe mir für heute Abend Essen am Strand mit den Füssen im Wasser -avec les pieds dans l'eau - gewünscht, Camille empfiehlt Saint Nazaire  und organisiert auch gleich ein Taxi für uns. 

Hier ein paar Impressionen von Saint Nazaire:







Dorthin lassen wir uns dann auch am Abend von Jean-Francois, unserem sympathischen Taxi-Fahrer bringen. Wir essen in einer einfachen Crêperie mit Blick aufs Meer Galettes mit Schinken Ei und Käse, trinken Cidre und fühlen uns angekommen.







Donnerstag, 6. September 2018

Reise Champagne - Loire-Tal, Atlantikküste Tag 1 Anreise

Heute ist der erste Tag unserer Reise, die bei unseren Freunden in der Champagne starten sollte, dann durchs Loire-Tal und evtl. bis zur Atlantik-Küste war geplant.

Unsere Freunde in der Champagne sind immer noch bei der Weinlese - wesentlich länger als geplant und ein kleiner Familienbetrieb gerät da schnell an seine Grenzen. Wir beschliessen eine kleine Programmänderung und starten zwar auch in der Champagne, doch nicht bei einem Winzer, sondern auf einem Geflügelhof, den ich bei France Passion entdeckt habe. Morgen früh wollen wir dann kurz bei unseren Freunden vorbeifahren, ein wenig Champagner mitnehmen und weiter ins Loire-Tal fahren.

Doch zunächst einmal sind wir bei Familie Lefebvre in Onjon.

Beide sind von einer beeindruckenden und überwältigenden Herzlichkeit und Aufmerksamkeit. Schon bei der Ankunft kommt uns Monsieur Lefebvre entgegen, zeigt uns unseren Stellplatz und kommt auch schon gleich mit dem vorher angefragten Kabel für Strom an.




Ebenso von uns vorbestellt ist, wie auf der Homepage von France Passion angekündigt, ein gegrilltes Hähnchen - natürlich vom hofeigenen Geflügel. Doch zuvor gehen wir in dem kleinen Hofladen einkaufen, da gibt es viele Köstlichkeiten aus eigener Produktion, unser absoluter Favorit ist eine luftgetrocknete Taubenwurst auf Salami-Art - sehr schön würzig, da muss etwas mit nach Hause - genauso wie ein Glas vom Tauben-Rillette. Hier schon mal ein Eindruck unserer "Versucherle"




Am Abend wird dann das von Madame Lefebvre zubereitete köstliche Brathuhn zu unserem Wohnmobil gebracht, Service auf höchstem Niveau. Natürlich ist das Federvieh viel zu gross, in den nächsten Tagen wird es Geflügelsalat - und - Ragout geben.

Zwischendurch bringt man uns noch ein paar frisch gepflückte Kirsch- und Birnentomaten vorbei mit dem Versprechen, dass nachher noch etwas vom selbstgebackenen Apfelkuchen vorbeikommt, doch der muss erst abkühlen (wer Gerhard kennt, weiss nun, dass er spätestens zu diesem Zeitpunkt restlos begeistert ist! Als er dann den lauwarmen Kuchen essen darf, ist es vollends um ihn geschehen!)

Wir haben eine unglaubliche Herzlichkeit und Gastfreundschaft erlebt und kommen sicherlich gerne zurück! 
Un grand grand MERCI à vous, Madame et Monsieur Lefebvre. On revient!




Freitag, 3. August 2018

Tour ins Markgräfler Land, 1. Tag

Heute starten wir mit unserer Tour durchs Markgräfler Land. Warum wir uns diese Region, die als eine der wärmsten Regionen in Deutschland gilt, ausgerechnet an einem der wärmsten Wochenenden diesen Jahres ausgesucht haben? Nun ja, ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, die kulinarischen Erlebnis- und Genussplätze (Douce Steiner und Franz Keller - Berichte folgen noch) waren auch schon reserviert und wir somit auch nicht mehr durch angekündigte Temperaturen von über 35 Grad abzuschrecken.

Wir starten zunächst einmal sehr früh mit unserem traditionellen Lieblings-Reisebeginn-Frühstück in der Moulin de la Walk in Wissembourg, das von den Eltern des jetzigen Inhabers Eric Schmidt, Yvette und Roger, liebevoll zubereitet und serviert wird. Morgens um 7 ist die Welt halt noch in Ordnung und angenehm kühl ist es auch noch.




Es ist herrlich, bei einem feinen Frühstück hier zu sitzen und durch die grossen Scheiben einen Blick auf unseren Henri zu werfen – wir sind froh, dass es nun losgeht. 

Um die A 5 zu meiden, fahren wir durch das Elsass Wissembourg – Strasbourg, Colmar bzw. dann bei Breisach über den Rhein Richtung Bad Krotzingen. Ab da immer der Richtung Staufen folgen und in Staufen ist dann auch schon Sulzburg ausgeschildert. Wir haben für diese Strecke inkl. einer kleinen Pause etwas über 3 Stunden ab Wissembourg gebraucht.

Wir sind mal wieder einer Empfehlung von LandYachting gefolgt. Gerti und Jörg führen diesen Platz sogar unter ihren "Excellent Places" auf, für uns ein Grund, deren Empfehlung vertrauensvoll zu folgen. Wir haben rechtzeitig vor Anreise reserviert, denn im August ist Hauptreisezeit und da sollte man nicht immer auf freie Kapazitäten hoffen. Ich bin da lieber auf der sicheren Seite und reserviere vorab.

Alle wichtigen Details über Camping Sulzbachtal der Familie Grommek (klick hier) könnt ihr bei LandYachting nachlesen (klick hier).

Der Platz hat bei diesen Temperaturen einen riiiiesigen Vorteil: Es gibt einen herrlichen Naturbadeteich! Und wir dürfen unseren Henri direkt an diesem Abkühl- und Schwimm-Eldorado abstellen.




Die Einfahrt ist auch für grosse Liner leicht, es ist genügend Platz vorhanden. Auch für Ver- und Entsorgung steht alles perfekt und leicht anfahrbar zur Verfügung.

Der grosse, sehr gepflegte Platz wird von Familie Grommek geführt. Beide sind hilfsbereit und ständig persönlich ansprechbar bei Fragen oder Problemen. Man kann wunderbar auf der Terrasse sitzen mit Blick auf den Naturteich und sehr feine kleinere badische Spezialitäten zu sich nehmen wie z.B. der von Herrn Grommek zubereitete Wurst-Käse-Salat oder Flammkuchen in verschiedenen Variationen, die von einer kleinen Manufaktur im Münstertal vorbereitet und dann in der Küche vom Camping Sulzbachtal fertig gestellt werden. An unserem Anreisetag wurde Freitagabend gegrillt - sehr gute, würzige Bratwürste und perfekt gegrilltes Rumpsteak, einfach grüner Salat und Tomaten dazu, ein Glas schön gekühlter Gutedel aus der Region und wir sind äusserst zufrieden.

Wie so oft auf unseren Reisen stellen wir Henri gerne ab und mieten uns für die Tage unseres Aufenthaltes in einer Region einen Wagen. Diesmal hat das besonders gut und in der Abwicklung unkompliziert funktioniert. Leihwagen gibt es überall, aber dieser Service war einfach perfekt und daher mache ich ausnahmsweise einmal hier Werbung. Damit mir aber keine Missverständnisse aufkommen: Wir haben unseren Mietwagen SELBST und KOMPLETT aus eigener Tasche bezahlt.

Das Autohaus Schmolck (nach Frau La Rosa fragen, sie hat uns sehr gut beraten), vermietet Fahrzeuge in bester Qualität zu fairen Preisen und liefert diese kostenlos am Camping in Sulzburg ab und dort wird das Fahrzeug am Rückgabetag auch wieder abgeholt. Die Abwicklung wird vorab geregelt und an unserem Anreisetag wartete der Mietwagen bereits auf uns, wir müssen lediglich noch eine Unterschrift leisten und dann kann es losgehen. 

https://www.schmolck.de/autovermietung/

Wir machen uns gleich auf zur Erkundung der Region. 

Samstag, 19. Mai 2018

Rückreise Mecklenburgische Seenplatte - Tag 10 Rückreise durch Franken und das Weingut Emmerich

Heute geht es wieder zurück, wir befinden uns auf der Rückreise von unserer Reise an die wunderschöne Mecklenburgische Seenplatte. Es geht von Leipzig los, wir wollen in Franken auf halber Strecke übernachten, um dann morgen die letzte Etappe unserer Heimreise zu starten.

Im Fränkischen übernachten wir gerne bei Familie Bernhart  doch diesmal war wegen der Pfingstfeiertage alles ausgebucht. So habe ich ein bisschen gestöbert und bin auf das Weingut Emmerich (klick hier) nicht weit entfernt in Iphofen gestossen. Ein Volltreffer! Wir waren begeistert! Und müssen da wieder hin!!



Vorreservierung ist erwünscht, meiner Meinung nach auch dringend erforderlich, zum Zeitpunkt unseres Besuches gab es nämlich nur 3 Stellplätze, aber mehr sind geplant. Stromversorgung am Platz ist vorhanden, die Anfahrt ist auch für grosse Liner einfach.




















Dies sind die berühmten "Schneeballen", eine fränkische Spezialität, ein in Fett ausgebackenes Gebäck, von der Chefin selbst zubereitet




Dies ist das berühmte Winzer-Picknick, ebenfalls mit hausgemachten Produkten, alleine der Kochkäse ist zum Niederknieen






Wir sind bereits am späten Vormittag in Iphofen angekommen und wussten natürlich nicht um die Genüsse, die uns dort erwarteten. So habe ich schon von unterwegs in der Nähe im Gasthaus Schwab in Schwarzach am Main (ca. 20 Min vom Weingut Emmerich entfernt) einen Tisch reserviert.



Ein sehr empfehlenswertes Restaurant mit einer ausgezeichneten Küche und einer ambitionierten Weinkarte. Wir testeten ausführlich.

Fazit: Ein grosses Dankeschön an unsere Gastgeber Familie Emmerich, insbesondere an Milan Emmerich, der uns nett und kompetent betreute und auf meine zahlreichen Fragen unermüdlich Antworten fand. Danke, lieber Milan!!!

Wir kommen gerne wieder, am besten dann für mindestens zwei Tage!

Dienstag, 3. April 2018

Saisoneröffnung 2018

Saisonauftakt - Henri hat geduldig und gut den Winter auf seinem schönen geschützten und überdachten Platz ausgeharrt. Nun, seit 1. April, darf es wieder losgehen. Wir starten direkt mal mit einem Überprüfungs-Termin in unserer Morelo Werkstatt in Schlüsselfeld. Da wir direkt am Mittwochmorgen bereits um 7 Uhr einen Termin haben, fahren wir schon am Dienstag los und übernachten auf dem wunderschönen Stellplatz der Familie Bernhard, den wir schon von letztem Jahr kennen (klick hier). GANZ WICHTIG: Grosse Mobile über Kitzingen anfahren!




Auch dieser Stellplatz ist mal wieder, genau wie das von uns in Sulzfeld besuchte Restaurant, eine Empfehlung von LandYachting (klick hier)
Die Plätze sind auch für grosse Liner einfach und unkompliziert anfahbar, Ver- und Entsorgung am Platz, Stromversorgung über Münzen (genügend Kleingeld mitnehmen).


Bevor wir zum Abendessen im nahe gelegenen Gasthaus Zum Goldenen Löwen fahren (bzw. von dem liebenswürdigen Herrn Bernhard gefahren und wieder abgeholt werden), wollen wir auch endlich mal das komplette Weinsortiment unserer Gastgeber kennenlernen.



Herr Bernhard erzählt und spricht von seinen Weinen mit Liebe und Leidenschaft. Natürlich finden ein paar Fläschchen den Weg in unsere Heckgarage....

In der Gaststätte Zum Goldenen Löwen speisen wir mal wieder köstlich.



Wie z.B. der auf der Haut gebackene Saibling mit Bärlauchcreme und wunderbar knusprigen Kartoffeln.



Auch hier trinken wir den Sylvaner unserer Gastgeber, der Familie Bernhard.

Am nächsten Morgen fahren wir früh los Richtung Schlüsselfeld zu Morelo. Bedingt durch den morgendlichen Berufsverkehr brauchen wir für diese Strecke ca. 4o Minuten.

Bei Morelo im Werk angekommen, stellt man uns einen schönen kleinen Mini zur Verfügung, mit dem wir ein wenig die Region erkunden. Ich hatte bereits im Vorfeld ein bisschen geschaut und entdeckt, dass der mittlerweile deutschlandweit und darüber hinaus bekannte Bäcker Arnd Erbel in der Nähe in ca. 20 min. Entfernung seine grandiosen Brote verkauft.

Arnd Erbel, Hindenburgplatz 1, 91462 Dachsbach, Tel. 09163 8096
geöffnet Do-Frei 6.30 - 18 Uhr, Sa: 6.30 - 13 Uhr
Hindenburgplatz 1

Schon beim Betreten der Bäckerei umfängt uns der köstliche Brotduft, über allem schwebt der Geruch des grandiosen Würzlaibs mit seinen diversen Gewürzen. Damit vermischt sich der Geruch des Butterkuchens, den es gerade frisch aus dem Ofen gibt. Am liebsten würden wir alles mitnehmen, doch ich weiss mich zu beherrschen. Dazu trägt sicherlich auch im wesentlichen dazu bei, dass man fast alle Brotsorten auch sich über den Onlineshop nach Hause schicken kann. Wir lieben ganz besonders das Dinkel-Baguette, das als Rohling geliefert wird, sich auch sehr gut einfrieren lässt und dann bei Bedarf aufgebacken wird.


Siehe hier oben der unscheinbare Eingang zu all den Köstlichkeiten.

Wir laden unser duftendes Brot ins Auto und fahren in die Karpfenregion Frankens, dort sitzen wir für uns zum ersten Mal in diesem Jahr zum Essen draussen - herrlich!

Das Restaurant Fischküche Reck in Möhrendorf wird im Slow Food Führer empfohlen und wir sind dieser Empfehlung gerne gefolgt. Es ist gerade Karpfensaison, doch danach steht uns der Sinn gerade nicht.


Ich bestelle gratinierten Ziegenkäse auf Tomaten-Couscous und bekomme diese problemlos als halbe Vorspeisen-Portion serviert.



Für Gerhard - wie könnte es anders sein - Schweinsbraten mit Klössen.



Auf der Haut gebratenes Saiblingsfilet mit asiatischem Gemüse:


Wir verlassen das Restaurant sehr zufrieden und machen uns auf den Rückweg nach Schlüsselfeld. Trotzdem muss Gerhard noch unbedingt zur Metzgerei Herrmann am Marktplatz von Schlüsselfeld, um sich für den Heimweg einzudecken.


Wir fahren am Nachmittag dann zurück zum Werk von Morelo, holen unseren frisch überholten Henri ab und beschliessen, die Nacht noch auf dem dafür vorgesehenen Stellplatz zu verbringen, um dann morgens früh die Heimfahrt anzutreten.


Samstag, 28. Oktober 2017

Österreich-Tour, Tag 7, Wien

Österreich-Tour, Samstag, 28. Oktober 2017
Wien, Frühstück in der Labstelle, Abendessen im Bistro von Konstantin Filippou

Wir haben sehr gut geschlafen, kein Wunder, Bettschwere war genügend vorhanden.😉

Um 10 Uhr sind wir mit Yannick und Caro im 1. Bezirk verabredet, dort soll es ganz in der Nähe vom bekannten Schnitzel-Restaurant von Figlmüller einen Ort geben, an dem man - vor allem samstags - herrlich frühstücken kann.





In der Labstelle kann man täglich frühstücken, aber nur samstags wird das sogenannte "Flying Frühstück" angeboten, für das man sich mindestens 2 1/2 Stunden Zeit nehmen sollte. Was es da so genau gibt, wird nicht verraten, doch es sind mindestens 8 kleine Gänge, beginnend mit Frühstücks-Klassikern, selbst gebackenem Brot, Brioche, Butter, Marmelade, frisch gepresstem Saft (heute Orange, Sellerie, Apfel), anschliessend werden verschiedene Sorten Schinken und Käse, pochiertes Ei mit mariniertem Kürbis, ein Fischgericht, Putenwürfel in Paprikarahm und Spätzle bis hin zu einem köstlichen Fondant au Chocalat und Panna Cotta mit Beeren serviert. Einen ausführlichen Bericht hierzu gibt es bei den Frühstückerinnen (klick hier) zu lesen.

Nach 3 Stunden Essen sind wir froh, wieder ein bisschen in Wien herumlaufen zu können, bevor es dann heute Abend zu unserem hoffentlich grossartigen Erlebnis ins Zweitlokal von Konstantin Filippou geht - und dies werden wir sicherlich in seinem legeren o'Boufés haben, das wahrscheinlich als eine Art Reminiszenz an seine griechische Heimat gedacht ist...
Foto: O'Boufés



Im oberen Stockwerk herrscht gestalterische Strenge, aber im Service dafür freundliche Lockerheit, die allerdings begleitet von hoher Kompetenz, wir werden kompetent beraten, sowohl was Speisen als auch was die Weinauswahl betrifft. Die Dame im Service hat uns begeistert - vor allem hat sie einen Weisswein aus dem beeindruckenden Angebot an Natur- bzw. Orange-Weinen empfohlen, der Yannick und mich so begeistert hat, dass ich ihn anschliessend sowohl für ihn (als kleines Vorab-Geburtstagsgeschenk) als auch für uns zu Hause bestellt habe (mittlerweile sind bei mir von den ursprünglich 6 Flaschen nur noch 2 vorhanden - ich muss mich um Nachschub kümmern).






Luftgetrockneter Rinderschinken von Kultfleischer Imanol Jacas ("Txogitxu") aus dem Baskenland von einer unglaublichen  Aromatik hat uns begeistert (links) bzw. auch die anderen "Charcuteries" waren von beeindruckender Qualität.



Wir probieren noch Keftedes, perfekt zartrosa gebratene Fleischküchlein mit al dente gegarten Kritharakia, also reiskornähnliche Nudeln, die ähnlich wie Risotto zubereitet waren, mit Joghurt und Ruccola - das Foto leider etwas dunkel geraten, aber ich muss es euch zeigen....





Von Yannick und Caro verabschieden wir uns schon mal schweren Herzens, denn morgen früh geht es dann wieder auf Rückreise. Ihr beiden Lieben, DANKE! DANKE für die Mühe und die liebevolle Auswahl und Organisation, die ihr euch für unser gemeinsames Wochenende in Wien gemacht habt.

Morgen werde ich dann über unsere Rückreise berichten.... oooder? Mal schauen, was sich da ereignet hat....


Freitag, 27. Oktober 2017

Österreich-Tour, Tag 6, Anreise Wien

Österreich-Tour, Freitag, 27. Oktober, Fahrt von St. Wolfgang nach Wien, 316 km

Nach diesem wunderschönen sonnigen gestrigen Tag werden wir - wie von meiner Wetter-App auch schon vorhergesagt - durch starken Regen, der auf das Dach von Henri tropft, geweckt. Wir freuen uns: Heute geht es nach Wien zu Yannick und Caro, die wir seit deren Hochzeit Anfang September nicht mehr gesehen haben. 



Wir haben uns einen sehr gut geeigneten Stellplatz ausgesucht: Camping Klosterneuburg, ca. 19 km von Wiens Zentrum entfernt. Ich kann diesen Platz nur empfehlen: Grosse Stellplätze, sehr gepflegt und vor allem auch für grosse Liner eicht anfahrbar. Nun ja, so haben wir uns das zumindest vorgestellt - wenn da unser Navi nicht wäre... dies schickt uns doch tatsächlich nach Wien rein - Freitagnachmittag, dichter Verkehr und unser Henri mittendrin. Irgendwann ignorieren wir die zahlreichen irreführenden Anweisungen "biegen Sie links ab", "biegen Sie rechts ab", "nach Möglichkeit bitte wenden" und fahren nach dem Routenplaner von google.maps. So landen wir dann tatsächlich nach einer halben Stunde umherirren in Wien auf dem Stellplatz in Klosterneuburg.

Wir stellen Henri schnell ab und machen uns auf mit dem Taxi ins Zentrum von Wien. Grosse Wiedersehens-Freude mit Yannick - Caro wird erst später zu uns stossen, wenn sie von der Arbeit kommt...

Wir bummeln durch Wien, Yannick führt uns durch die diversen Delikatessenabteilungen des Genusstempels Julius Meinl, wo wir uns schon mal ausreichend Vorfreude auf den späteren Restaurantbesuch holen, denn die Auswahl und Darbietung ist absolut mundwässernd und grandios.

Foto: http://www.stephansplatz-shopping.at/home/start/

Dann geht es ins Restaurant Zum Schwarzen Kameel. An dieses bekannte Restaurant haben wir angenehme Erinnerungen, denn dort hatten wir Yannicks Bachelor vor einigen Jahren gebührend gefeiert.

Nach dem Essen geht es noch schräg gegenüber in die wunderschöne Bar The Bank (doch dazu in meinem Post zum Sonntag mehr).





Mittwoch, 25. Oktober 2017

Österreich-Tour, Tag 4 Fahrt an den Wolfgang-See

Mittwoch, 25. Oktober 2017: Fahrt von Garmisch-Partenkirchen nach St. Wolfgang am Wolfgang-See, 244 km


Ein schöner Tag! Die Sonne hat sich durchgesetzt und wir fahren Richtung Österreich. Dort ist für Wohnmobile über 3,5 t die Vignette für Autobahnen nicht mehr ausreichend, sondern es muss eine sogenannte Go-Box erworben werden. Diese soll es bereits ab dem Raum München an jeder Autobahn-Raststätte geben. Wir halten Ausschau nach dem "Go-Box-Schild", doch irgendwann, als ich schon leicht beunruhigt bin, taucht endlich das "Go-Schild" auf und wir können diese Box kaufen. Da fällt eine Grundgebühr an und dann kann man so viel an Guthaben aufladen, wie man benötigt. Doch wieviel benötigt man? Keine Ahnung... man hat uns empfohlen, da wir hin und rück Österreich fast komplett durchqueren, lieber etwas grosszügiger aufzuladen, das Guthaben verfällt auch nicht nach einem Jahr. So, nun sind wir perfekt ausgestattet und können endlich richtig durchstarten.

Wieder auf Empfehlung von LandYachting - mal wieder ein riesiges Dankeschön, liebe Gertie, lieber Jörg, eure Tipps sind einfach die besten! - fahren wir zum Camping Berau in St. Wolfgang am Wolfgang See. Ein super schöner Platz, sehr einfach


anfahrbar und jetzt in der Nach-Saison absolut ruhig, so dass wir ohne Reservierung einen Platz direkt am See mit grandioser Aussicht bekommen. 
Super komfortabel, direkt am Platz Strom und Frischwasser, Entsorgung direkt in der Nähe, besser geht es kaum.

Wir sitzen auf der schönen Restaurant-Terrasse, geniessen die gute Küche und beschliessen, noch einen Tag länger zu bleiben.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Österreich-Tour, Tag 3, Garmisch-Partenkirchen

Dienstag, 24. Oktober 2017, Garmisch-Partenkirchen und das Bräustüberl, Alpen-Caravanpark Tennsee, 325km

Wir fahren heute morgen schon kurz nach 8 Uhr los Richtung München, es ist wolkig, doch je weiter südlich wir kommen, setzt sich die Sonne immer mehr durch. Dafür leider auch die zunehmende Verkehrsdichte und einige Staus, wir brauchen für eine Strecke von 325 km knapp 6 Stunden.

Übernachten wollen wir auf einem Platz in der Nähe von Garmisch. Auf Empfehlung in der aktuellen Ausgabe der LandYachting haben wir uns im Alpen-Caravanpark Tennsee angemeldet. In der aktuellen Ausgabe 2/2017 gibt es auch nochmal einen extra Artikel über diese schöne Region "Herbstausflug in die Zugspitz- und Karwendel Region  Goldener Herbst in traumhafter Natur ",  der Lust macht, diese Gegend einmal ausführlich zu entdecken.


Foto: LandYachting
Am Nachmittag bummeln wir durch Garmisch - das Zentrum ist nicht geeignet zur Durchfahrt und zum Parken - am besten auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Die freundliche und hilfsbereite Frau Fischbacher von der Rezeption des Caravanparks steht gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Das direkt auf dem Platz gelegene Restaurant "Beim Mini" soll sehr empfehlenswert sein, hat heute allerdings Ruhetag. Ich erinnere mich daran, dass mir Freunde von einem urigen Restaurant in Garmisch vorgeschwärmt hatten, in dem es einen ausgezeichneten Krustenbraten geben soll. Das ist etwas für Gerhard, der dafür sonst ja schon mal gerne nach Aying (klick hier) reist. Doch diesmal will er den Krustenbraten-Test auf sich nehmen und wir reservieren für abends im Bräustüberl.



Das ist ein richtiger Wohlfühlplatz, ein ganz spezielles Ambiente und eine überaus freundliche Dame im Service sorgen dafür, dass es uns hier gut gefällt.





Auch wenn Gerhards Krustenbraten-Test leider nicht so ganz zu seiner Zufriedenheit ausgefallen ist und Aying noch immer Platz 1 bei ihm einnimmt.


Morgen geht es dann weiter an den Wolfgang-See - ebenfalls ein Tip von LandYachting.



Montag, 23. Oktober 2017

Österreich-Tour, Tag 2 in Schlüsselfeld

Montag, 23. Oktober 2017: Schlüsselfeld
Sulzfeld - Schlüsselfeld: 30 km

Wir fahren heute morgen bei ungemütlichem regnerischen Wetter schon früh von unserem Nachtquartier auf dem Weingut der Familie Bernard in Sulzfeld los, um schon gleich ab Öffnung im ca. 30 km entfernten Schlüsselfeld im Werk von Morelo zu sein.

Ausser uns haben diese Idee wohl auch schon andere Morelo-Fahrer, und da wir keinen festen Termin bekommen haben, heisst es warten und nochmal warten. Und weil wir sowieso gerade im Werk sind, konnte doch auch gleich eine der Klappen neu justiert werden, das hat einige Zeit in Anspruch genommen und Weiterfahrt wäre erst nachmittags möglich gewesen. 

Morelo gestaltet seinen Kunden das Warten so angenehm als möglich, in der Lounge mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, warmen und kalten Getränken, warmem Essen auf Vorbestellung, Kuchen und Brezeln kann man schon eine gewisse Zeit verbringen, doch irgendwann wird auch das langweilig.

Zwischendurch treffen wir auch auf Herrn Löhner, einen der beiden Geschäftsführer von Morelo, der uns durch seine besonders sympathische Art schon beim ersten Kontakt beeindruckte und eigentlich mit dazu angeregt hatte, uns für diesen Hersteller zu entscheiden. Eine gute Wahl! Danke, Herr Löhner!
Wir erzählen ihm, dass wir eigentlich auf grosse Österreich-Tour gehen wollten und nun unseren Urlaub hier starten. Für die Weiterfahrt über Garmisch empfiehlt er uns den Alpen Caravanpark Tennsee, zwischen Garmisch und Mittenwald gelegen - genau da hatten wir uns bereits für Sonntag angemeldet .... nun werden wir dort halt zwei Tage später eintreffen.


Foto: Metzgerei Herrmann

Herr Löhner stellt uns kostenlos ein Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir die Gegend erkunden können, um die Wartezeit zu überbrücken, versorgt uns mit Tips für Restaurant und Einkaufsmöglichkeiten in Schlüsselfeld, denn es wird wohl noch eine Weile dauern. Mit unserem kleinen Leihwagen fahren wir ins Zentrum von Schlüsselfeld und finden u.a. eine wunderbare Metzgerei (grandioser Tip, lieber Herr Löhner). In der Metzgerei Herrmann direkt am schönen Marktplatz könnte man sich an der Theke von vorne rechts bis hinten links durchkaufen, wir müssen uns beherrschen, wirklich nur so viel mitzunehmen, wie wir auch im Kühlschrank unterbringen und verarbeiten können, ein bisschen was kommt auch noch mit für die Kinder in Wien.





Schräg gegenüber befindet sich das gutbürgerliche Hotel & Gasthof Zum Storch, täglich mittags und abends geöffnet, dort kehren wir ein und lassen uns von der guten Küche verwöhnen. Für Gerhard eine Rinderbrühe mit Backerbsen, Griesnockerl und Leberknödel:




Und als Hauptgericht ein super zarter Tafelspitz in Meerrettichsauce.




Ich geniesse die gratinierte Zwiebelsuppe:



Danach den glasig gebratenen Lachs aus Biozucht mit - auf meinen besonderen Wunsch - sehr schönem Gemüse





Anschliessend ins Werk zurück, um zu schauen, wie weit es mit den Reparaturarbeiten an Henri steht. Leider dauert es noch ein bisschen und so beschliessen wir, wie so einige andere Morelofahrer auch, die ebenfalls mit uns warten, heute nicht mehr weiter zu fahren, sondern die Nacht auf den kostenlosen Stellplätzen auf dem Parkplatz von Morelo zu verbringen und am nächsten Morgen ausgeschlafen und entspannt unserem Etappenziel, das wir bereits für Sonntag vorgesehen hatten, nämlich Garmisch-Partenkirchen, entgegen zu fahren. 

So ganz allmählich kommen wir unserem Ziel Österreich etwas näher... dann bis morgen, dann zeige ich euch einen richtig Wohlfühl-Platz (wie versprochen habe ich auch dort von Ihnen gegrüsst, Herr Löhner).