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Dienstag, 11. September 2018

Reise Bretagne, Loiretal, Atlantikküste, Piriac-sur-Mer, Pornichet, Tag 6

Reise Loiretal, südliche Bretagne, Jadeküste Tag 6

Heute wollen wir ein wenig die Umgebung erkunden und fahren zunächst Richtung Norden. 

Piriac-sur-Mer ist unser Ziel, dies ist ein kleiner, beschaulicher Fischerort mit schönen ruhigen Sandstränden, die ohnehin jetzt absolut nicht mehr überlaufen sind. Wie das im August aussieht, mag ich mir am liebsten nicht vorstellen.

Auf dem Weg nach Piriac-sur-Mer kommt man auch durch Guérande... ihr wisst? Guérande? Die Halbinsel, die für ihr Salz berühmt ist. Wir fahren einfach nur durch, erstens habe ich meinen Lieferanten für Fleur de Sel und zweitens habe ich vor einigen Jahren bereits intensivst bei der Salzgewinnung zugeschaut. Doch wer mag, bitte hier entlang: (klick)

Wir schauen uns währenddessen Piriac an, hier ein paar Impressionen:

























































Wir bewegen uns wieder die Küste entlang ein Stückchen südwärts Richtung Heimathafen. La Baule ist unser Ziel, auch das Nizza der Bretagne genannt mit seinen kilometerlangen Sandstränden und exklusiven Geschäften. 



Diese Menschenmassen da am Strand suchen übrigens Muscheln....

Uns ist das alles ein bisschen viel - wir fahren schnell wieder aus La Baule raus und landen direkt in Pornichet. Dort finde ich genau das was ich gesucht habe:







Eins sage ich euch, wenn ich noch mal in diese Ecke komme, dann MUSSSSS ICH DA UNBEDINGT WIEDER HIN!!!
Und wer da hin will und vor allem auch noch draussen sitzen will, sollte am besten reservieren!

Wir fahren jetzt erstmal wieder zurück Richtung Saint Brevin....





Montag, 10. September 2018

Reise Loiretal, Bretagne, Atlantik-Küste, Tag 5

Es ist Montag, wir sind so richtig angekommen.

Nachdem wir gestern im auch sonntags geöffneten Super U in Saint Brevin  (vor dem auch der beeindruckende Markt stattfindet), unseren Mietwiegen bestellt haben - ja, ihr lest richtig, es ist Sonntag! und sonntags kann man in Frankreich in einen Supermarkt und sonntags kann man auch seinen Mietwagen in einem Supermakt organisieren. Also, das haben wir gestern alles vorbereitet, heute Morgen ab 9 Uhr ist unser "Monsieur Hulot" abholbereit.

Monsieur Hulot? Warum heisst unser Mietauto "Monsieur Hulot"???

Schaut ihn euch doch an, irgendwie passt es doch zu ihm, vor allem, wenn er so neben dem grossen "Monsieur Henri" steht




Mit Monsieur Hulot werden wir ab morgen die Region ein wenig erkunden.

Vorher muss ich euch aber noch unbedingt meinen LIEBLINGS-Wohnmobil-Grill vorstellen. Und ja, ich habe ihn selbst gekauft und selbst bezahlt! Ich empfehle ihn euch, weil ich ihn einfach grandios finde! Ohne irgendwelche bezahlte Werbung machen zu wollen!

Schaut mal hier:



Und so funktioniert das Ganze:



Grandios! Unkompliziert, einfach und schnell! Und ohne Qualm! Grillen ganz nach meinem Geschmack.


Samstag, 8. September 2018

Reise Champagne, Loiretal - Atlantikküste Tag 2 und 3 (noch Anreise und schon Ankunft)

Reise Champagne, Loiretal - Atlantikküste Tag 2 und 3 (noch Anreise)

So wie uns gestern Abend die Tauben sanft in den Schlaf gegurrt haben, werden wir heute morgen beim Aufwachen wieder durch sanftes Gurren begrüsst.

Heute soll es zunächst einmal zu unseren Freunden ins ca. 50 km entfernte Celle-sur-Ource gehen, weil wir dringend unsere Champagnervorräte aufstocken müssen. 

Anschliessend fahren wir Richtung Loiretal und übernachten bei einem Winzer in Onzain in der Tourraine, den wir durch France Passion gefunden haben. 

Dort verkosten wir die Spezialitäten, die wir am Vortag bei Familie Lefebvre einkauft haben und backen uns noch ein Stück Baguette, dass uns Madame auf den Weg gegeben hatte, knusprig auf.





Abends beschliessen wir dann eine kleine Planänderung: Ursprünglich wollten wir von dort über Nantes Richtung Meer und evtl. in die Nähe von Saint Nazaire fahren, das sind noch ca. 325 km, bis nach Bordeaux wäre es gerade mal etwas über 150 km mehr und dort waren wir beide noch nicht, das wäre doch auch eine Idee - also, auf nach Bordeaux!

Nachdem wir schon ein ganzes Stück südwärts auf der Autobahn getuckert sind, sprechen wir über die Route für unsere Rückreise - wir wären gerne am Genfer See über die Schweiz nach Hause, doch dann fällt uns ein, dass wir für Henri bei Einreise in die Schweiz keine Vignette benötigen, sondern für Fahrzeuge über 3,5 t ist eine Schwerverkehrsabgabe zu entrichten am Schweizer Zollübergang. Doch leider wurde unsere Zulassung bei der Inspektion kurz vor Reiseantritt in der Werkstatt vergessen und ohne Zulassung durch die Schweiz zu fahren, erschien uns nicht ratsam.

Da kommt uns doch gerade ein Autobahnhinweisschild als Wink des Schicksalls entgegen. Nantes!!! Also, schon wieder Planänderung: Wir biegen beim nächsten Autobahnhinweis-Schild Richtung Nantes ab und fahren nun ohne Umwege und Planänderungen Richtung Meer. Den kleinen Umweg in südliche Richtung vergessen wir mal wieder schnell. 

Wir landen in Saint-Brévin-les-Pins, ein wunderbarer Ort, ganz so, wie wir es uns vorgestellt haben. Ruhig, beschaulich und ein Ort mit Charme, genau wie für uns gemacht! Nachdem uns ein Platz von France Passion nicht zugesagt hat, Näheres werde ich hier nicht ausführen und diesen Stellplatz auch nicht empfehlen,haben wir uns ganz entgegen unserer sonstigen Vorlieben für einen Campingplatz entschieden, doch der hat es in sich und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen: https://www.camping-le-fief.com/campingplatz/
Ein Platz, der nur ca. 800 m vom Strand entfernt liegt und sämtlichen Komfort bietet inklusive wirklich grosszügiger Plätze, die sich wunderbar einfach anfahren lassen. Ein sympathisches, hilfsbereites Team: allen voran Michel von der Geschäftsleitung und Camille von der Rezeption waren freundlich, herzlich und hilfsbereit. Wir haben von Camille verschiedene freie Platznummern genannt bekommen, unter denen suchen wir uns Platz Nr. 321 aus, den wir auch immer wieder buchen würden.

 Ich habe mir für heute Abend Essen am Strand mit den Füssen im Wasser -avec les pieds dans l'eau - gewünscht, Camille empfiehlt Saint Nazaire  und organisiert auch gleich ein Taxi für uns. 

Hier ein paar Impressionen von Saint Nazaire:







Dorthin lassen wir uns dann auch am Abend von Jean-Francois, unserem sympathischen Taxi-Fahrer bringen. Wir essen in einer einfachen Crêperie mit Blick aufs Meer Galettes mit Schinken Ei und Käse, trinken Cidre und fühlen uns angekommen.