Samstag, 14. September 2019

Reise an die südwest-französische Atlantikküste, Vorbereitung auf die Rückreise, Tag 8

Wir haben wundervolle Tage in Arcachon verbracht - die Region hat uns sehr gut gefallen. Vor allem die kulinarischen Genüsse haben viel zu unserem Wohlbehagen beigetragen. Natürlich - wir haben jeden Tag einen Blick aufs Meer werfen können, wir haben täglich die gute Meeresluft einatmen können, doch die Märkte in Arcachon, die täglich frisch angelieferten Fische, die wundervollen Epiceries fines haben uns schon beeindruckt und so haben wir selten eines der Restaurants besucht, sondern fast täglich auf unserem Platz gekocht bzw. etwas von den regionalen Spezialitäten gegrillt.

Heute bereiten wir unsere Heimreise vor, die sich ebenfalls wie die Anreise in drei Etappen vollziehen wird. Heute Mittag geben wir "Monsieur Hulot" - unseren Mietwagen - zurück, dann wird Henri aufgetankt, der Frischwassertank muss gefüllt werden und das leidige Thema Entsorgung steht ebenfalls an, das allerdings hier auf dem Platz sehr einfach und problemlos zu erledigen ist.

Anschliessend geht es zum Abschluss noch einmal an den Strand




Dort haben wir auch für mittags einen Tisch für unser Abschluss-Essen reserviert, denn ich will unbedingt nochmals in Meeresfrüchten schwelgen. Hier im Restaurant Chez Pierre waren sie besonders gut, vielleicht lag das aber auch an der schönen Lage direkt am Strand.


Morgen beginnt dann unsere Rückreise, wobei wir ein wundervolles Zwischen-Übernachtungs-Highlight entdeckt haben. Doch dazu dann morgen mehr.

Freitag, 13. September 2019

Arcachon, Tag 7, Dune du Pilat

Heute steht für uns ein Ausflug zur Düne von Pyla - Dune du Pilat - im Mittelpunkt des Geschehens. Von Arcachon Zentrum sind das mit dem Auto bzw. unserem Mietwagen gerade mal 20 Minuten. 



Die Dune du Pilat ist mit 110 Meter die höchste Wanderdüne Europas die sich pro Jahr zwischen 1 bis 5 Meter bewegt. 



Informationen zur Anreise bzw. zum Zugang/Aufstieg zur Düne gibt es in deutscher Sprache hier (klick)

Wir haben uns heute auch den von LandYachting empfohlenen Platz Camping Panorama du Pyla angeschaut (klick hier). Er ist sicherlich wesentlich konfortabler als unser Platz, hat einen schönen Blick aufs Meer .... aaaaber die kurze Entfernung zum Zentrum von Arcachon hat er nicht.... was für uns eindeutig ein Pluspunkt an unserem Platz ist.

Nach diesem Ausflug gehen wir noch zu unserem Fischhändler, kaufen eine Seezunge und zwei Rotbarben und geniessen diese dann perfekt gegrillt mit Kartoffeln und einem kühlen Weisswein.



Morgen bereiten wir uns dann auf die Heimreise vor.






Donnerstag, 12. September 2019

Arcachon, Tag 6

Heute hat sich die Sonne versteckt, ein trüber, etwas regnerischer Tag. 
Dann werden wir uns mal das Zentrum von Arcachon etwas näher anschauen....





























Die Markthalle "Baltard" auf der Place des Marquises hat es uns besonders angetan.



















Es ist noch etwas zu früh, um im Markthallen-Bistro einzukehren, wir nehmen uns lieber wieder etwas für zu Hause mit und ich werfe den Grill an....




















Bei dieser netten Madame kaufen wir frische Pfifferlinge und grüne Bohnen, beim Metzger nebenan ein Filetsteak (ich unterbreche meine Fischwoche für heute mal)









ein paar Langoustines und Crevetten dürfen auch noch mit









Daraus wird dann mit einer Flasche Domaine Tariquet ein köstliches Mahl:






Mittwoch, 11. September 2019

Arcachon, Tag 5

Schon wieder herrlich strahlendes Sonnenschein-Wetter! Das macht richtig Freude. Wir beschliessen den Tag mit einem schönen Frühstück in der Boulangerie, die wir schon an unserem ersten Tag in Arcachon entdeckt haben, zu starten.




Anschliessend spazieren wir zur schräg gegenüber liegenden Poisonnerie d'Aiguillon. 



Ich bin beeindruckt von der grossartigen Auswahl, der Qualität und natürlich der Frische der angebotenen Fische, Krustentiere und Muscheln. 



Hach, sehnsüchtig schaue ich die Austern an - leider bin ich dagegen allergisch. 


So entschliessen wir uns für eine andere Köstlichkeit und kaufen fürs Abendessen ein paar Sardinen zum Grillen ein.



Wenn wir mit Henri unterwegs sind, sind die Aufgaben bei uns ganz klar verteilt: Grillen ist bei uns meine Aufgabe (und ich liebe unseren kleinen Lotus-Grill), die anschliessende Grillreinigung wird dann vorbildlich von Gerhard erledigt.





Dienstag, 10. September 2019

Reise an die Südwest-französische Atlantikküste, Tag 4, Arcachon

Wir erkunden ein wenig unseren sehr ruhig und idyllisch gelegenen Platz, schauen uns den Pool-Bereich an (leider erst ab 10 Uhr geöffnet und somit keine Option für eine Frühschwimmerin wie mich. Um mich zu dieser Problematik mit dem Pool-Boy anzufreunden, gab es leider keine Gelegenheit ;-)) und besprechen mit den äusserst freundlichen Damen und dem Herrn an der Rezeption, dass wir bis Samstag oder Sonntag bleiben möchten. 


Anschliessend lassen wir uns mit dem Taxi ins Zentrum von Arcachon bringen, weil wir uns einen Mietwagen für heute reserviert haben. Es ist nicht besonders praktisch, mit einem solch grossen Teil wie Henri durch die Gegend zu fahren - für Sightseeing eignet er sich nun leider wirklich nicht.



Wir nehmen unseren kleinen Mietwagen an der Station in Arcachon in Empfang und fahren ein wenig durch die Umgebung, vor allem erkunden wir das Zentrum von Arcachon. Dabei entdecken wir eine Biobäckerei mit grandiosem Angebot, in der man auch frühstücken kann - das nehmen wir uns dann für den nächsten Morgen vor.

Heute Mittag essen wir im Restaurant Wine Not in Arcachon, in Hafennähe am Boulevard de Mestrézat gelegen.



Zur Einstimmung etwas vom luftgetrockneten Schinken für Monsieur



und Salat mit Lachs und Crevettes für Madame


Direkt gegenüber liegt übrigens die Poisonnerie de l'Aiguillon, bei der auch das Restaurant Wine Not die tagesfrischen Fische und Krustentiere bezieht.

Für Gerhard geht es weiter mit Kalbskotelette und Steinpilzen




und für mich mit einer Fischplatte, die mir ausgezeichnet geschmeckt hat. 



Spätestens zu diesem Zeitpunkt beschliesse ich, die Fischwochen einzuläuten. Mal sehen, was es morgen Köstliches aus dem Meer geben wird.




Montag, 9. September 2019

Reise an die Südwest-französische Atlantikküste nach Arcachon, Tag 3, Anreise letzte Etappe





Heute geht es endlich Richtung Meer. Ich bin ganz aufgeregt, weil ich es kaum erwarten kann, endlich die Füsse in den Sand zu graben und das Meer zu riechen und natürlich auch zu sehen.

Doch zunächst einmal liegen noch 291 Kilometer zwischen uns und unserer letzten Etappe, der zauberhaft gelegenen Moulin de Lachaud und Arcachon.

Und davor liegen nicht bedienbare Fensteröffner und die Autobahn mit vielen unzähligen Péages-Stellen. Heute wollen wir uns das nicht antun und rufen bei Morelo an, da die Recherche von Gerhard im Handbuch keine brauchbaren Hilfestellungen bot. Erst der freundliche Herr vom Morelo Notdienst wies uns die (versteckte) Stelle, wo wir die entsprechende Sicherung austauschen konnten.

Juchhuuuu! Freie Fahrt!

Wir starten dann mal...  und kommen mit kleineren Pausen inbegriffen am frühen Nachmittag an. Unser vorgebuchter Platz ist einfach anfahrbar, hat Strom und direkten Frischwasseranschluss, Halbschatten (seeehr wichtig bei diesen Temperaturen) und liegt sehr schön in die Natur eingebunden.

Wir stellen Henri ab, schliessen ihn an den Strom an und machen uns sofort auf ins Zentrum von Arcachon, weil wir einen ersten Blick aufs Meer werfen wollen.


Voilà - le Bassin d'Arcachon!

Arcachon liegt in Nouvelle-Aquitaine im Département Gironde. Der Platz liegt in einem grosszügigen Pinien-Kiefern-Wald-Gelände und bietet sowohl schattige, als auch sehr sonnige Plätze an. 

Achtung: Grosse Liner unbedingt vorab reservieren, es gibt nur zwei Plätze für 
grössere Wohnmobile, diese dann aber mit Strom und direktem Frischwasser-Anschluss.

Wir sind hier im Camping Club Arcachon gelandet, 4 Sterne, sehr sauber und gepflegt, mit Pool. Über die sanitären Einrichtungen kann ich nichts sagen - wir duschen "bei uns zu Hause" ;-) und nehmen dafür in Kauf, häufiger zur Entsorgung fahren zu müssen.

Den von Landyachting empfohlenen Platz Camping Panorama du Pyla sicherlich schöner und komfortabler als unserer) haben wir uns zwar angeschaut, uns aber doch entschieden, den näher am Zentrum gelegenen Platz direkt in Arcachon zu wählen (fussläufig bzw. mit dem Rad ins Zentrum: 1,7 km). 




Sonntag, 8. September 2019

Anreise Etappe 2 nach Arcachon


Heute kommen wir bei unserem zweiten Etappenziel unserer Reise an die Atlantikküste an, wieder bei France Passion entdeckt, die Moulin de Lachaud.


Le Domaine du Moulin de Lachaud
Moulin de Lachaud
19490 SAINTE-FORTUNADE
Tél. 05 44 40 66 19 // Port. 06 87 26 65 14
Coordonnées GPS :
Latitude : 45° 11′ 47″ N – Longitude : 1° 44′ 8″ E

Accès par A20 et A89,

Die Anfahrt ist einfach,doch teilweise steil, teilweise etwas eng, aber auch für grosse Liner gut machbar.

Dafür war die Etappe dorthin mit ein paar "kleinen" Schwierigkeiten behaftet: Wie wir bei unserem gestrigen Etappenziel feststellten, waren unsere elektrischen Fensterheber defekt und wir dachten uns noch, dass dies nicht weiter schlimm sei. Spätestens bei unserem ersten Halt an der Mautstelle wurden wir eines besseren belehrt ;-)
"Hilfe, wo ist die gute alte Kurbel?" Also, Gerhard hielt vor jeder Mautstelle, ich liess die Treppe herunter, stieg aus, sauste nach vorne, zog je nach Anforderung ein Ticket oder zahlte unsere péage, dann sauste ich durch die sich nun öffnende Schranke und Gerhard und Henri fuhren durch. Hinter der Schranke hielt er wieder an und ich durfte einsteigen. Ich fürchte, alle hinter uns fahrenden Fahrzeuge war nicht begeistert über diese Aktion....

Sainte Fortunade liegt im Département Corrèze in der Region Nouvelle Aquitaine. Nicht weit davon entfernt liegt das hübsche kleine Städtchen Tulle.
Uns erwarten wunderbare Ruhe, ein grosser, ebener Stellplatz mit Strom (Wasserversorgung gibt es extra am Haus)

und herzliche zuvorkommende Gastgeber. Das Restaurant ist das ganze Jahr über geöffnet, allerdings sollte man vorab reservieren. Die Küche ist einfach ländlich und gut, das Brot ist selbstgebacken und in Bio-Qualität.




Es wird Wert auf eine bodenständige Küche gelegt, in der alles selbst und frisch gekocht ist. Herrliche Bratkartoffeln zu einem Kalbssteak mit Steinpilzen, ein guter Wein und wir sinken zufrieden in unsere Betten. 

Ich bin ein wenig aufgeregt, denn morgen soll es endlich ans Meer gehen.