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Samstag, 21. Oktober 2017

Wochenend-Ausflug ins Elsass

Osthouse, Restaurant Aigle d'Or und die Ferme Auberge Glashutt, Rimbach

Letztes Wochenende - als es noch richtig schön warm und sonnig war - haben wir mit unseren WoMo-Freunden einen Ausflug ins Elsass unternommen.

Treffpunkt war das Restaurant Aigle d'Or in Osthouse. Ein vorheriger Anruf bei der freundlichen Madame Hellmann ergab, dass wir mit unseren beiden Wohnmobilen auf dem Restaurant-Parkplatz stehen durften. Ich vergass leider, ihr eine gewisse Kleinigkeit mitzuteilen: Unsere beiden Wohnmobile sind fast 9 Meter lang...

Gerhard und ich waren schon am frühen Nachmittag angekommen und standen etwas betreten vor der Parkplatzeinfahrt, rechts und links flankiert von einem zugegeben kleinen, aber für unseren grossen Henri unbezwingbaren Mäuerchen. Das war sicherlich kein Stellplatz für die Nacht... etwas ratlos fuhren wir durch den Ort und stiessen auf dieses idyllische Fleckchen, zwar nicht offiziell als Stellplatz ausgewiesen, dafür aber wunderbar geeignet. Ein Verbotsschild gab es auch nicht und ausreichend Platz für unsere nachkommenden Freunde war auch noch.




Das Abendessen m Aigle d'Or, wie immer herzlich umsorgt von den Damen Hellmann im Service und Monsieur Hellmann hinter der Theke war wundervoll. Wir haben köstlich gespeist und haben uns auch dieses Mal in dem angenehmen Ambiente sehr wohl gefühlt. Über unsere früheren Besuch gibt es Genaueres  hier (klick) bzw. hier (klick) nachzulesen.




Madame Hellmann jun. führt auch ein paar Schritte vom Restaurant entfernt ein sympathisches kleines Hotel, das Hotel à la Ferme, von dem mir Freunde (merci Rainer und Winfried, wir werden noch weiter auf euren Spuren wandeln, aber das folgt noch, lasst euch überraschen) schon so oft vorgeschwärmt haben. Nachdem sie das excellente Frühstück dort so sehr lobten, reservierten wir für den nächsten Morgen für uns vier ein Frühstück, das uns noch lange in Erinnerung bleiben sollte (Danke Karl für soooo viel Lachen am frühen Morgen! Das werden wir NIE vergessen!!!).


MEINE Bäckerei habe ich auch in Osthouse entdeckt (wobei uns die selbstgebackenen Brötchen von Monsieur Hellmann besser schmecken)

Nach diesem wundervollen Frühstück fuhren wir gut gestärkt die Elsässische Weinstrasse entlang Richtung Süden. 




Unser Ziel war die Ferme Auberge Glashutte in Rimbach près de Guebwiller. Zugegeben, für grosse Liner ist dies eine Herausforderung, alle kleineren Wohnmobile schaffen die Anfahrt auf 800 Meter problemlos. Doch auch wir kamen gut an - glücklicherweise ohne Gegenverkehr - aber was sollte uns auch gross passieren, wir waren schliesslich in Doppel-Ausführung unterwegs und jeder uns eventuell Entgegenkommende hätte sicherlich seine ausweglose Situation erkannt und uns Platz gemacht bzw. wäre rückwärts gefahren 😅

Wir wurden dann mit diesem grandiosen Ausblick belohnt




und mit der köstlichen Berggasthof-Küche von Madame Gully mit Produkten aus eigener Produktion, wie z.b. hier der hausgeräucherte Schinken:



oder die feinen Charcuteries und Salate:



Nachmittags dann die Heidelbeertarte, vielleicht mit Vanilleeis und Sahne .... danach muss dann sicherlich ein Digestif sein.



Wir haben diesen grandiosen Ausblick und die herrliche Ruhe genossen - Entspannung pur!



Es war ein wunderschönes Wochenende mit euch, liebe Susanne, lieber Karl!

A la prochaine!


Samstag, 10. September 2016

Wochenendausflug Fouchy, Sélestat, Obernai, Ottrot, Griesheim

Letztes Wochenende haben wir bei traumhaftem Wetter einen Ausflug ins südliche Elsass unternommen. Inspiration und Hilfe beim Vorplanen war uns der Führer von France Passion, den ich allen Frankreichliebenden und -reisenden im Wohnmobil empfehlen kann. 

Fast 2000 Adressen in ganz Frankreich, wo man mit dem Wohnmobil bei Winzern, Landwirten, handwerklichen Betrieben und Restaurants für mindestens eine Nacht kostenlos parken kann. Man muss sich lediglich auf der Seite von France Passion anmelden, zahlt 29 EUR für 1 Jahr und bekommt dafür die Plakette und den aktuellen Etappenführer von France Passion zugesandt. Dann kann man sich online schon mal in die Reiseplanung vertiefen, für uns waren das an einem Wochenende gleich zwei Entdeckungen:

Wir fuhren Freitagnachmittag los und hatten uns in Fouchy im Hôtel Restaurant Diette beim freundlichen Monsieur Diette angemeldet und gleich auch einen Tisch fürs Abendessen reserviert. Der etwas geschützt und abseits der Strasse gelegene Parkplatz direkt an der Auberge ist leider für grosse Liner wie unseren Henri nicht geeignet, da die Durchfahrt wegen der Höhe nicht möglich war. Dafür fanden wir aber ausreichend Parkmöglichkeit auf dem Gästeparkplatz, der leider nicht ganz so ruhig war, weil an der Durchgangsstrasse gelegen.



Dafür haben wir aber abends sehr schön auf der Terrasse gesessen und gespeist.



Die hausgemachte Paté en croûte als Vorspeise war köstlich


die knusprige Tarte Flambée au Munster genauso:



Wir sind früh zu Bett und daher früh morgens schon losgefahren Richtung Markt in Sélestat. Diesen elsässischen Markt hatte ich schon länger auf meiner Besucher-Wunschliste, endlich hat es gepasst, doch leider war es ein wenig enttäuschend. 



Das lag nicht unbedingt an den Produzenten, eigentlich war alles da, was man brauchte, vielleicht lag es lediglich an meiner gesteigerten Erwartungshaltung. Alle Berufsgruppen, Metzger, Bäcker, Gemüse- und Obstbauer, Käse, alles war vorhanden... aber alles war nur einmal vertreten, eine grosse Auswahl war nicht gegeben, dafür war das Angebotene, wie wir später beim Verkosten festgestellt habe, von ausgezeichneter Qualität.

Dafür ist Sélestat wunderschön, vor allem die Altstadt. Dorthin werden wir sicherlich bald mal wieder kommen, vor allem, da Croissant-Fan Gerhard dort die besten Croissants seit langem zum Frühstück hatte.


Selbst ich, die ich zum Frühstück eher Café und Orangensaft bevorzuge, habe seit gefühlten und geschätzen 30 Jahren zum ersten Mal wieder ein Croissant gekostet - und war begeistert.

Wir sind noch ein wenig durch die Altstadt von Sélestat gebummelt




und haben uns anschliessend wieder auf eine kleine Erkundungstour mit Henri begeben.

Wir sind durch Obernai und Ottrott, haben in Obernai dank France Passion das Weingut von Robert Blanck kennengelernt 



und hätten auch dort einen passenden Übernachtungsplatz für grössere Liner gefunden, doch es war früher Mittag und ich hatte .... da etwas anderes im Sinn. ..

Die Auberge de la Gevrière in Griesheim ist ein traumhafter Übernachtungsplatz, schon alleine für diese Empfehlung lohnt sich der Kauf der Mitgliedschaft bei France Passion.

Wie man auf den Fotos in meinem Blogbeitrag bei "Bonjour Alsace" sehen kann, haben wir köstlich gespeist. Auch die Weine haben uns sehr zugesagt. Wie schön, dass wir nicht mehr fahren mussten, sondern einen herrlich ruhigen Stellplatz gefunden haben.



Wir haben unsere Markise ausgefahren, Tisch und Stühle ausgepackt und irgendwann abends noch die Köstlichkeiten, die wir auf der Anreise bei "Le Gaveur du Kochersberg" gekauft hatten, probiert.