Dienstag, 15. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte, Tag 6, Fahrt nach Gross-Nemerow

Heute geht es nun endlich los an die Mecklenburgische Seenplatte bzw. an den Müritzsee. Henri darf sich auf dem Campingplatz bei Familie Bartl ausruhen, wir nehmen den Mietwagen für diese 3 Tage.

Erste Station unserer Reise soll das Hotel Bornmühle sein. Wir fahren durch eine wundervolle Landschaft - ein Teil geht über die deutsche Alleenstrasse - bis nach  Groß-Nemerow inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte, am Tollensee gelegen.




Das Hotel haben wir bereits von Leipzig aus gebucht und gerade noch ein freies Zimmer für 1 Nacht bekommen. Wir kommen gegen Mittag an, essen eine Kleinigkeit und gönnen uns dann einen Verwöhntag im Spa mit Schwimmen, Sauna und ein paar Anwendungen. Am Abend essen wir dann im Restaurant - ganz okay, aber auch nicht mehr.


Richtig begeistert hat uns dann der Digestif an der Hotelbar bzw. der Bar-Manager Sami, der dort hinter seiner Theke einen ausgezeichneten Job macht und begeistert die besten Spezialitäten mit Niveau sammelt und seinen Gästen präsentiert. Das war ein wunderbarer Abend und alleine wegen Sami würden wir  dieses Hotel nochmals besuchen!




Montag, 14. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte, Tag 5

Bereits von zu Hause aus haben wir einen Mietwagen zur Abholung in Leipzig für heute bestellt, denn wir wollen ab morgen nun tatsächlich das eigentliche Ziel unserer Reise, nämlich die Mecklenburgische Seenplatte und insbesondere den Müritz-See zu erkundigen, anvisieren.



Da wir die letzten Tage ausschliesslich auswärts gegessen haben, steht uns heute der Sinn nach einfacher Küche und wir beschliessen, heute Spaghetti Aglio, Olio und Peperoncini in Henris Küche zuzubereiten.




Es ist nett, draussen an unserem schön eingedeckten Tisch zu essen, doch mein Fazit dieses Kücheneinsatzes: Ich brauche das nicht unbedingt!

Unsere Küche in Henri ist für ein Wohnmobil schon ziemlich geräumig - gut ausgestattet sind wir natürlich auch. Drei Kochstellen: eine für den Spaghetti-Topf, eine für die Aglio, Olio e Peperoncini-Mischung (gut, beim ersten Versuch verbrennt sie mir - ich starte neu) und weil wir keinen Salat haben, brauche ich eine weitere Kochstelle für einen Topf mit Fenchelgemüse. Also, alle drei Kochstellen im Einsatz, danach stapelt sich Geschirr, das nach dem Essen ziemlich ölig ist... sagte ich schon, dass ich das nicht unbedingt brauche?

Morgen gehen wir wieder ins Restaurant!



Sonntag, 13. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte, Tag 4, Leipzig

Heute wird ein ruhiger Tag ohne viel Herumfahren, wir vertrauen den Tipps von Kerstin und Thomas und bummeln durch das sonntägliche Leipzig.






Das Restaurant Max Enk im Städtischen Kaufhaus in Leipzig liegt sehr zentral, hat ein wunderbares Ambiente und eine sehr gut eingerichtete Bar. Und doch nehmen wir lieber draussen Platz. 


Die aktuelle Cocktail-Empfehlung ist ein sehr interessant mit der bitteren Note von Orangen-Konfiture abgeschmeckter Prosecco, Orangenlikör (und was da noch drin war, habe ich leider vergessen, man sollte seine Berichte doch besser zeitnah verfassen).



Für Gerhard Thunfisch-Tatar mit Sesam und kleinem Salat


Für mich Saibling, Garnele und Tunfisch im Sesammantel als Vorspeise


Und anschliessend hausgemachte Tagliatelle, cremige Trüffelsauce, Spinat und Landei


In Erinnerung an unseren schönen gestrigen Ausflug trinken wir den Müller-Thurgau 2017 des Weingutes Pawis, Saale-Unstrut.


Samstag, 12. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte, Tag 3: Weingebiet Saale-Unstrut







Heute fahren wir in das nicht weit von Leipzig entfernte Weinbaugebiet Saale-Unstrut. Von Leipzig sind es gerade mal ca. 60 km bis nach Freyburg (Unstrut).

Während Yannick und Caro beschlossen haben, eine Strecke auf der Saale per Floss zurückzulegen, machen Gerhard und ich uns auf, einen Teil dieses Weinbaugebietes zu erkunden. Wir landen in Freyburg und entdecken die wunderschön gelegene WeinGalerie

WeinGalerie im Schweigenberg   •  Schweigenberge 2  •  06632 Freyburg/Unstrut  •  Telefon: 034464 / 28 914


Wir sitzen bei herrlich warmem Wetter draussen und probieren zum ersten Mal die Weine dieser Region. Unser Favorit ist der Weissburgunder, wovon wir dann auch gleich ein Kistchen mitnehmen.




Mit unseren Flössern haben wir uns dann zu einem frühen Abendessen ganz in der Nähe verabredet:

Das Gasthaus Pretzsch, ist schon seit Jahren im Slow Food Genussführer aufgeführt -für mich ein wichtiges Qualitätsindiz.

Am Anger 6
06632 Freyburg-Zscheiplitz
Tel.: 03 44 64 / 2 73 11
Ruhetage: Dienstag und Mittwoch





Gerhard entdeckt mal wieder sein Lieblingssüppchen, eine kräftige Rinderbrühe, diesmal mit Eierstich und feinen Gemüsewürfeln.



Für mich gibt es eine sehr feine Spargelcremesuppe aus weissem und grünem Spargel.



Danach lassen wir uns Beide den Spargel der Region schmecken, hier selbstverständlich mit einer handgeschlagenen Hollandaise.

Freitag, 11. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte, Leipzig und der Markkleeberger See, Tag 2 unserer Reise

Heute Morgen starten wir schon sehr früh Richtung Markkleeberg in der Nähe von Leipzig. Dort wohnen die Schwiegereltern von Yannick und ganz in der Nähe gibt es einen wunderschönen, familiär geführten kleinen Campingplatz. Diesen hatten wir letztes Jahr zufällig entdeckt und waren auch dort schon beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit des Inhabers, Herrn Bartl. Nun wird er unterstützt von seiner sympathischen Tochter, die auch ein wenig frischen Wind mit einbringt. 

Eigentlich bin ich ja kein Fan von Campingplätzen, doch dieser ist etwas besonderes, es ist eher ein "Kuschelplatz", denn wir stehen ein bisschen versteckt zwischen zwei grossen Tannen und wenn wir die Markise ausfahren und Tisch und Stühle hinter der Tanne aufstellen, sind wir ganz für uns privat.



Wir sind schon früh angekommen, hängen Henri an den Strom und machen uns auf Richtung Leipziger Innenstadt, wo wir uns mit Sohn und Schwiegertochter treffen wollen. Wir sitzen bei herrlichem Wetter draussen im direkt am Marktplatz gelegenen Restaurant Weinstock. Yannick und ich verspeisen den Klassiker: Leipziger Allerlei mit Flusskrebsen und Krebssauce und trinken einen Weisswein aus der benachbarten Region Saale Unstrut. Eine Tour dorthin haben wir für morgen geplant.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte: Tag 1 Anreise und erstes Etappenziel: Schlüsselfeld und die Morelo Open 2018

Heute soll unsere erste diesjährige etwas grössere Tour starten. Wir möchten über Leipzig und den Markkleeberger See bis zur Mecklenburgischen Seenplatte. Auf halber Strecke nach Leipzig liegt für uns das Morelo-Werk in Schlüsselfeld und dort finden vom 10. bis 13. Mai die Morelo Open statt



Also planen wir unsere Tour um dieses Datum herum, damit wir für eine Übernachtung daran teilnehmen können und auch unsere lieben Bekannten vom letzten Jahr dort wieder treffen.

Über 500 Fahrzeuge sind angemeldet und bereits nach kurzer Zeit sind alle Plätze ausgebucht. Sensationell, ein Erfolg für die Planer dieses Treffens.

Wie auch im vergangenen Jahr war die Veranstaltung perfekt organisiert, beginnend von der Einfahrt auf das Gelände, über die Einweisung in den gebuchten Stellplatz bis hin zu den diversen Progammen, sowohl tagsüber als auch abends. Wir hatten lediglich den Nachmittag auf den Festgelände sowie dann den Eröffnungsabend im Festzelt mit einem gelungenen Catering und guten Weinen und Cocktails.

Hier die beiden Chefs Herr Reimann und Herr Löhner bei der Begrüssung der ca. 1000 Teilnehmer.


Am nächsten Morgen geht es dann weiter zu unserem nächsten Etappenziel.

Dienstag, 3. April 2018

Saisoneröffnung 2018

Saisonauftakt - Henri hat geduldig und gut den Winter auf seinem schönen geschützten und überdachten Platz ausgeharrt. Nun, seit 1. April, darf es wieder losgehen. Wir starten direkt mal mit einem Überprüfungs-Termin in unserer Morelo Werkstatt in Schlüsselfeld. Da wir direkt am Mittwochmorgen bereits um 7 Uhr einen Termin haben, fahren wir schon am Dienstag los und übernachten auf dem wunderschönen Stellplatz der Familie Bernhard, den wir schon von letztem Jahr kennen (klick hier). GANZ WICHTIG: Grosse Mobile über Kitzingen anfahren!




Auch dieser Stellplatz ist mal wieder, genau wie das von uns in Sulzfeld besuchte Restaurant, eine Empfehlung von LandYachting (klick hier)
Die Plätze sind auch für grosse Liner einfach und unkompliziert anfahbar, Ver- und Entsorgung am Platz, Stromversorgung über Münzen (genügend Kleingeld mitnehmen).


Bevor wir zum Abendessen im nahe gelegenen Gasthaus Zum Goldenen Löwen fahren (bzw. von dem liebenswürdigen Herrn Bernhard gefahren und wieder abgeholt werden), wollen wir auch endlich mal das komplette Weinsortiment unserer Gastgeber kennenlernen.



Herr Bernhard erzählt und spricht von seinen Weinen mit Liebe und Leidenschaft. Natürlich finden ein paar Fläschchen den Weg in unsere Heckgarage....

In der Gaststätte Zum Goldenen Löwen speisen wir mal wieder köstlich.



Wie z.B. der auf der Haut gebackene Saibling mit Bärlauchcreme und wunderbar knusprigen Kartoffeln.



Auch hier trinken wir den Sylvaner unserer Gastgeber, der Familie Bernhard.

Am nächsten Morgen fahren wir früh los Richtung Schlüsselfeld zu Morelo. Bedingt durch den morgendlichen Berufsverkehr brauchen wir für diese Strecke ca. 4o Minuten.

Bei Morelo im Werk angekommen, stellt man uns einen schönen kleinen Mini zur Verfügung, mit dem wir ein wenig die Region erkunden. Ich hatte bereits im Vorfeld ein bisschen geschaut und entdeckt, dass der mittlerweile deutschlandweit und darüber hinaus bekannte Bäcker Arnd Erbel in der Nähe in ca. 20 min. Entfernung seine grandiosen Brote verkauft.

Arnd Erbel, Hindenburgplatz 1, 91462 Dachsbach, Tel. 09163 8096
geöffnet Do-Frei 6.30 - 18 Uhr, Sa: 6.30 - 13 Uhr
Hindenburgplatz 1

Schon beim Betreten der Bäckerei umfängt uns der köstliche Brotduft, über allem schwebt der Geruch des grandiosen Würzlaibs mit seinen diversen Gewürzen. Damit vermischt sich der Geruch des Butterkuchens, den es gerade frisch aus dem Ofen gibt. Am liebsten würden wir alles mitnehmen, doch ich weiss mich zu beherrschen. Dazu trägt sicherlich auch im wesentlichen dazu bei, dass man fast alle Brotsorten auch sich über den Onlineshop nach Hause schicken kann. Wir lieben ganz besonders das Dinkel-Baguette, das als Rohling geliefert wird, sich auch sehr gut einfrieren lässt und dann bei Bedarf aufgebacken wird.


Siehe hier oben der unscheinbare Eingang zu all den Köstlichkeiten.

Wir laden unser duftendes Brot ins Auto und fahren in die Karpfenregion Frankens, dort sitzen wir für uns zum ersten Mal in diesem Jahr zum Essen draussen - herrlich!

Das Restaurant Fischküche Reck in Möhrendorf wird im Slow Food Führer empfohlen und wir sind dieser Empfehlung gerne gefolgt. Es ist gerade Karpfensaison, doch danach steht uns der Sinn gerade nicht.


Ich bestelle gratinierten Ziegenkäse auf Tomaten-Couscous und bekomme diese problemlos als halbe Vorspeisen-Portion serviert.



Für Gerhard - wie könnte es anders sein - Schweinsbraten mit Klössen.



Auf der Haut gebratenes Saiblingsfilet mit asiatischem Gemüse:


Wir verlassen das Restaurant sehr zufrieden und machen uns auf den Rückweg nach Schlüsselfeld. Trotzdem muss Gerhard noch unbedingt zur Metzgerei Herrmann am Marktplatz von Schlüsselfeld, um sich für den Heimweg einzudecken.


Wir fahren am Nachmittag dann zurück zum Werk von Morelo, holen unseren frisch überholten Henri ab und beschliessen, die Nacht noch auf dem dafür vorgesehenen Stellplatz zu verbringen, um dann morgens früh die Heimfahrt anzutreten.