Posts mit dem Label Wein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 14. Juli 2019

Domaine Anstotz, Balbronn

Domaine Christine und Marc Anstotz, 11 Rue des Hirondelles, Balbronn
Tel. 03 88 50 30 55

(leichte Einfahrt - auch für grosse Liner, auf nette Anfrage gibt es Wasser und evtl. auch Strom)



Heute geht es zu einem kurzen Wochenendausflug nach Balbronn. Wir brauchen Crémant und Weisswein und dazu haben wir uns die Domaine von Christine und Marc Anstotz ausgesucht, die ausschliesslich biologisch produzieren und nach Agriculture Biologique  (AB) zertifiziert sind. Ich kenne und liebe den Crémant der Familie schon länger und als ich diese Adresse nun bei France Passion entdeckt habe, fällt die Entscheidung prompt und so machen wir uns nach einem kurzen Telefonat am Vortag auf in die schöne Region in der Nähe von Molsheim. 

Schon die Anreise dorthin ist ein Genuss fürs Auge und wir erfreuen uns an der wunderschönen Landschaft des Bas Rhin.























So nahe haben wir Störche schon lange nicht mehr gesehen

































Und auch so viele Störche wie an diesem Wochenende sind uns schon lange nicht mehr begegnet. Die Störche, die lange Jahre vom Aussterben bedroht waren, haben sich das Elsass zurückerobert. Einen interessanten Artikel, dass diese Rückkehr nicht nur positiv gesehen wird, gibt es hier  zu lesen (klick).


Ab Wissembourg dauert die Fahrt gemütliche 1 1/2 Stunden, wir fahren überwiegend Landstrasse und kommen dann ganz entspannt bei Familie Anstotz an. Die Einfahrt zum Hof ist völlig unproblematisch und genügend Platz zum Wenden ist auch - seht hier:



Kleinere Wohnmobile dürfen auch gegenüber der Domaine ganz romantisch in den Weinbergen, die der Familie gehören, stehen. 

Madame Anstotz empfiehlt uns in Westhofen im Nachbarort ein einfaches, aber ausgezeichnetes Restaurant zum Mittagessen Sehr liebenswürdig von Monsieur Anstotz: Er fährt uns dorthin und holt uns dort auch wieder ab. Das sind einfach nette Gesten, die Freude machen! Merci encore une fois!

Et voilà, hier ist das Restaurant:






RESTAURANT SILVERGLOECKEL
23 Rue Birris, 67310 Westhoffen
Tél. : 03 88 50 54 52, von Donnerstag bis Sonntag mittags und abends geöffnet
Wir hatten als Entrée für Monsieur:

Strasbourger Wurst-Käsesalat



und für mich: Schnecken in wunderbarer Kräuterbutter



Zum Hauptgang geniesst Gerhard ein perfekt gebratenes Kalbsschnitzel auf Jägerart


und ich:

Winzer’ Brad’l                                                                               

Planchette de spécialités charcutières, fumées et fromages, Pickels Maison
Wobei die Qualität der Wurstwaren herausragend war, hier wird noch selbst geräuchert und das schmeckt man. Auch die Mixed Pickles sind selbstgemacht.

Abends sind wir dann der Einladung von Marc Anstotz gefolgt und haben auf dem Vorplatz des Gemeindehauses mit den Balbronnern den Vorabend des 14. Juli gefeiert. Natürlich mit Weinen von den Winzern der Region, Bratwurst und Merguez (warum müssen die immer so qualmen beim Grillen?).
Es war eine sehr schöne Kurzreise, die wir, sobald unsere reichlich eingekauften Weinvorräte ausgetrunken sind, wiederholen werden.












Samstag, 19. Mai 2018

Rückreise Mecklenburgische Seenplatte - Tag 10 Rückreise durch Franken und das Weingut Emmerich

Heute geht es wieder zurück, wir befinden uns auf der Rückreise von unserer Reise an die wunderschöne Mecklenburgische Seenplatte. Es geht von Leipzig los, wir wollen in Franken auf halber Strecke übernachten, um dann morgen die letzte Etappe unserer Heimreise zu starten.

Im Fränkischen übernachten wir gerne bei Familie Bernhart  doch diesmal war wegen der Pfingstfeiertage alles ausgebucht. So habe ich ein bisschen gestöbert und bin auf das Weingut Emmerich (klick hier) nicht weit entfernt in Iphofen gestossen. Ein Volltreffer! Wir waren begeistert! Und müssen da wieder hin!!



Vorreservierung ist erwünscht, meiner Meinung nach auch dringend erforderlich, zum Zeitpunkt unseres Besuches gab es nämlich nur 3 Stellplätze, aber mehr sind geplant. Stromversorgung am Platz ist vorhanden, die Anfahrt ist auch für grosse Liner einfach.




















Dies sind die berühmten "Schneeballen", eine fränkische Spezialität, ein in Fett ausgebackenes Gebäck, von der Chefin selbst zubereitet




Dies ist das berühmte Winzer-Picknick, ebenfalls mit hausgemachten Produkten, alleine der Kochkäse ist zum Niederknieen






Wir sind bereits am späten Vormittag in Iphofen angekommen und wussten natürlich nicht um die Genüsse, die uns dort erwarteten. So habe ich schon von unterwegs in der Nähe im Gasthaus Schwab in Schwarzach am Main (ca. 20 Min vom Weingut Emmerich entfernt) einen Tisch reserviert.



Ein sehr empfehlenswertes Restaurant mit einer ausgezeichneten Küche und einer ambitionierten Weinkarte. Wir testeten ausführlich.

Fazit: Ein grosses Dankeschön an unsere Gastgeber Familie Emmerich, insbesondere an Milan Emmerich, der uns nett und kompetent betreute und auf meine zahlreichen Fragen unermüdlich Antworten fand. Danke, lieber Milan!!!

Wir kommen gerne wieder, am besten dann für mindestens zwei Tage!

Samstag, 12. Mai 2018

Mecklenburgische Seenplatte, Tag 3: Weingebiet Saale-Unstrut







Heute fahren wir in das nicht weit von Leipzig entfernte Weinbaugebiet Saale-Unstrut. Von Leipzig sind es gerade mal ca. 60 km bis nach Freyburg (Unstrut).

Während Yannick und Caro beschlossen haben, eine Strecke auf der Saale per Floss zurückzulegen, machen Gerhard und ich uns auf, einen Teil dieses Weinbaugebietes zu erkunden. Wir landen in Freyburg und entdecken die wunderschön gelegene WeinGalerie

WeinGalerie im Schweigenberg   •  Schweigenberge 2  •  06632 Freyburg/Unstrut  •  Telefon: 034464 / 28 914


Wir sitzen bei herrlich warmem Wetter draussen und probieren zum ersten Mal die Weine dieser Region. Unser Favorit ist der Weissburgunder, wovon wir dann auch gleich ein Kistchen mitnehmen.




Mit unseren Flössern haben wir uns dann zu einem frühen Abendessen ganz in der Nähe verabredet:

Das Gasthaus Pretzsch, ist schon seit Jahren im Slow Food Genussführer aufgeführt -für mich ein wichtiges Qualitätsindiz.

Am Anger 6
06632 Freyburg-Zscheiplitz
Tel.: 03 44 64 / 2 73 11
Ruhetage: Dienstag und Mittwoch





Gerhard entdeckt mal wieder sein Lieblingssüppchen, eine kräftige Rinderbrühe, diesmal mit Eierstich und feinen Gemüsewürfeln.



Für mich gibt es eine sehr feine Spargelcremesuppe aus weissem und grünem Spargel.



Danach lassen wir uns Beide den Spargel der Region schmecken, hier selbstverständlich mit einer handgeschlagenen Hollandaise.

Dienstag, 3. April 2018

Saisoneröffnung 2018

Saisonauftakt - Henri hat geduldig und gut den Winter auf seinem schönen geschützten und überdachten Platz ausgeharrt. Nun, seit 1. April, darf es wieder losgehen. Wir starten direkt mal mit einem Überprüfungs-Termin in unserer Morelo Werkstatt in Schlüsselfeld. Da wir direkt am Mittwochmorgen bereits um 7 Uhr einen Termin haben, fahren wir schon am Dienstag los und übernachten auf dem wunderschönen Stellplatz der Familie Bernhard, den wir schon von letztem Jahr kennen (klick hier). GANZ WICHTIG: Grosse Mobile über Kitzingen anfahren!




Auch dieser Stellplatz ist mal wieder, genau wie das von uns in Sulzfeld besuchte Restaurant, eine Empfehlung von LandYachting (klick hier)
Die Plätze sind auch für grosse Liner einfach und unkompliziert anfahbar, Ver- und Entsorgung am Platz, Stromversorgung über Münzen (genügend Kleingeld mitnehmen).


Bevor wir zum Abendessen im nahe gelegenen Gasthaus Zum Goldenen Löwen fahren (bzw. von dem liebenswürdigen Herrn Bernhard gefahren und wieder abgeholt werden), wollen wir auch endlich mal das komplette Weinsortiment unserer Gastgeber kennenlernen.



Herr Bernhard erzählt und spricht von seinen Weinen mit Liebe und Leidenschaft. Natürlich finden ein paar Fläschchen den Weg in unsere Heckgarage....

In der Gaststätte Zum Goldenen Löwen speisen wir mal wieder köstlich.



Wie z.B. der auf der Haut gebackene Saibling mit Bärlauchcreme und wunderbar knusprigen Kartoffeln.



Auch hier trinken wir den Sylvaner unserer Gastgeber, der Familie Bernhard.

Am nächsten Morgen fahren wir früh los Richtung Schlüsselfeld zu Morelo. Bedingt durch den morgendlichen Berufsverkehr brauchen wir für diese Strecke ca. 4o Minuten.

Bei Morelo im Werk angekommen, stellt man uns einen schönen kleinen Mini zur Verfügung, mit dem wir ein wenig die Region erkunden. Ich hatte bereits im Vorfeld ein bisschen geschaut und entdeckt, dass der mittlerweile deutschlandweit und darüber hinaus bekannte Bäcker Arnd Erbel in der Nähe in ca. 20 min. Entfernung seine grandiosen Brote verkauft.

Arnd Erbel, Hindenburgplatz 1, 91462 Dachsbach, Tel. 09163 8096
geöffnet Do-Frei 6.30 - 18 Uhr, Sa: 6.30 - 13 Uhr
Hindenburgplatz 1

Schon beim Betreten der Bäckerei umfängt uns der köstliche Brotduft, über allem schwebt der Geruch des grandiosen Würzlaibs mit seinen diversen Gewürzen. Damit vermischt sich der Geruch des Butterkuchens, den es gerade frisch aus dem Ofen gibt. Am liebsten würden wir alles mitnehmen, doch ich weiss mich zu beherrschen. Dazu trägt sicherlich auch im wesentlichen dazu bei, dass man fast alle Brotsorten auch sich über den Onlineshop nach Hause schicken kann. Wir lieben ganz besonders das Dinkel-Baguette, das als Rohling geliefert wird, sich auch sehr gut einfrieren lässt und dann bei Bedarf aufgebacken wird.


Siehe hier oben der unscheinbare Eingang zu all den Köstlichkeiten.

Wir laden unser duftendes Brot ins Auto und fahren in die Karpfenregion Frankens, dort sitzen wir für uns zum ersten Mal in diesem Jahr zum Essen draussen - herrlich!

Das Restaurant Fischküche Reck in Möhrendorf wird im Slow Food Führer empfohlen und wir sind dieser Empfehlung gerne gefolgt. Es ist gerade Karpfensaison, doch danach steht uns der Sinn gerade nicht.


Ich bestelle gratinierten Ziegenkäse auf Tomaten-Couscous und bekomme diese problemlos als halbe Vorspeisen-Portion serviert.



Für Gerhard - wie könnte es anders sein - Schweinsbraten mit Klössen.



Auf der Haut gebratenes Saiblingsfilet mit asiatischem Gemüse:


Wir verlassen das Restaurant sehr zufrieden und machen uns auf den Rückweg nach Schlüsselfeld. Trotzdem muss Gerhard noch unbedingt zur Metzgerei Herrmann am Marktplatz von Schlüsselfeld, um sich für den Heimweg einzudecken.


Wir fahren am Nachmittag dann zurück zum Werk von Morelo, holen unseren frisch überholten Henri ab und beschliessen, die Nacht noch auf dem dafür vorgesehenen Stellplatz zu verbringen, um dann morgens früh die Heimfahrt anzutreten.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Österreich-Tour Auftakt

Sonntag, 22. Oktober: Franken, Weingut Bernard, Am Maustal 1, 97320 Sulzfeld, Tel. 09321 / 24270 - 

240 km


Wieder zurück von unserer Tour durch Österreich beginne ich heute mit meinem Reisebericht über die 10 Tage, die alle auf ihre Art wunderschön waren. An dieser Stelle zunächst einmal an grosses Dankeschön an Gertie und Jörg vom LandYachting Magazin - wenn ich nicht bereits ein Fan von euch wäre, euer Magazin abonniert hätte und alle eure Bücher besitzen würde, spätestens nach dieser Reise wäre ich es. Eure Tipps sind einfach die besten und ihr weckt Reiselust! Danke dafür! 

Heute soll sie starten - unsere Tour nach Österreich. Wir wollen uns Zeit lassen, durch Bayern fahren, Gerhard will in Garmisch den ihm als besten Krustenbraten aller Zeiten angepriesenen probieren, weiter über Insbruck, Salzburger Land, dann den Wolfgangsee besuchen, um anschliessend ein verlängertes Wochenende in Wien bei Yannick und Caro zu verbringen.

Doch irgendwie will Henri mal wieder nicht so, wie wir wollen und die Technik spielt nicht mit. Aus irgendwelchen Gründen stimmt etwas nicht mit seiner Elektronik und wir haben lediglich Strom während der Fahrt bzw. wenn wir direkt über Kabel an Strom angeschlossen sind. Wo bleibt da die viel gepriesene Unabhängigkeit? Soll ich über eine Woche nur auf Camping-Plätze angewiesen sein? Nein! So habe ich mir das nicht vorgestellt! Ein Anruf bei der Service-Hotline von Morelo bringt uns auch nicht viel weiter. Da müssen wir schon mal vorbeikommen und nachschauen lassen.

So ändern wir kurz entschlossen unsere Pläne und beschliessen, direkt bei Morelo im Werk vorbeizufahren. Ausschlaggebend für diese "Planänderung" waren auch ein kleines bisschen Gertie und Jörg vom Magazin LandYachting, die in ihrer aktuellen Ausgabe den Stellplatz des Weingutes Bernard in Sulzfeld in Mainfranken empfehlen und dieser liegt gerade mal 20 Min. von Schlüsselfeld entfernt. Also können wir einen schönen Sonntag in Franken verbringen und dann direkt morgens früh in der Werkstatt eintreffen.

Das Weingut der Familie Bernhard bietet 5 schön gelegene Stellplätze mit Stromanschluss (was für uns ja heute auch absolut notwendig ist). mit Münzeinwurf - Münzgeld nicht vergessen! 
Anfahrt über die A7: Abfahrt Gollhofen, Richtung Marktbreit – bzw. Kitzingen,
das Weingut liegt am Ortsausgang von Sulzfeld

Achtung, grosse Mobile sollten besser über Kitzingen anfahren.


Foto: LandYachting

Herr Bernard begrüsst uns freundlich und ist sogar so nett, uns bei strömendem Regen zu dem nahe gelegenen Gasthof zu fahren (und anschliessend wieder abzuholen).




Auch dieser Gasthof ist eine Empfehlung von LandYachting.

Der "Goldene Löwe" liegt im sehr schönen historischen Ortskern von Sulzfeld und gehört ebenfalls der Familie Bernard, ist allerdings verpachtet.





Der Ort gefällt uns sehr gut - da kommen wir sicherlich mal wieder vorbei - bei hoffentlich besserem Wetter. 

Die Pächterin des Gasthofes ist Anna Nitsche, die uns auch gleich bei unserem Eintreffen herzlich begrüsst. Es gibt typisch fränkische Spezialitäten und jahreszeitlich wechselnde Gerichte, die an der Tageskarte an der Wand der schönen Gaststube angeschrieben sind.



Gerhard und ich lassen uns mal wieder von Feldsalat verführen, für ihn mit Wildschweinschinken und Parmesan, für mich mit ein paar gerösteten Körnern und einer "Versucherle-Portion" von Annas hochgelobtem Kartoffelsalat.




Anschliessend für Monsieur Sauerbraten mit Kartoffelklössen und Blaukraut




und für mich Forellenfilets mit Kürbis-Risotto - köööstlich...


Dazu trinken wir einen Sylvaner vom Weingut Bernard, schliesslich müssen wir auch den Wein unserer Gastgeber kennenlernen. Wobei wir diesen später noch in der schönen Weinprobierstube unserer Gastgeber ausgiebiger verkosten und auch ein paar Fläschchen mitnehmen.

Nach diesem gelungenen Start können wir ja morgen ganz entspannt zur Werkstatt fahren und nachschauen lassen, woran Henri kränkelt. Wir hoffen, dann endlich unsere Reise wie geplant Richtung Österreich fortsetzen zu können. Dann bis morgen! Dann geht es nämlich weiter mit meinem Reisebericht.