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Sonntag, 15. September 2019

Reise an die südwestfranzösische Atlantikküste, Tag 9, Abreise von Arcachon, Département Indre et Loire 6



Wir haben Henri gestern Abend schon vorbereitet und für die Abreise alles Nötige veranlasst. Ähm... um auch dieses Thema mal anzusprechen: Vidange, sprich Entleerung, ist auf dem Platz einfach anfahrbar und leicht zur regeln. So können wir morgens mit geleerten Tanks bzw. mit einem gut gefüllten Wassertank, den man auf unserem Stellplatz füllen konnte) losfahren.  

Die Barrieren unseres Platzes öffnen ab 8 Uhr. Eine gute Regelung, wie ich finde, um die Ruhe der anderen nicht zu stören: von abends 22:30 Uhr bis morgens 8 Uhr sind die Ein- und Ausfahrt nicht möglich. So herrscht auf dem Platz eine herrliche Ruhe. 

Ganz so früh schaffen wir es nun doch nicht, aber um Punkt 8:30 Uhr geht los Richtung Heimat (haben wir zumindest so geplant, aber wartet mal ab, wir sind halt immer für eine Überraschung gut ...).

Wir fahren zunächst Richtung Bordeaux, dann weiter Richtung Tours. Heute legen wir lediglich 365 km zurück und kommen gegen 13:30 Uhr auf unserem heutigen France Passion Stellplatz an. 

Chambres et Gîtes les quatre saisons avec table d'hôtes, Antogny le Tillac, lieudit La croix rouge. Ein Aufenthalt hier eignet sich auch, wenn man die Loireschlösser besuchen möchte (ca. 30 min. entfernt). Oder halt auch auf dem Weg an die Atlantikküste bzw. für die Heimreise, so wie wir jetzt.





Madame Martin vermietet in ihrem Anwesen schöne Gästezimmer und Gîtes, dazu gibt es ganzjährig die Möglichkeit, das private Schwimmbad zu besuchen. Schaut einfach mal die Homepage an, dort gibt es aussagefähige Fotos.



Das sind unsere beiden herzlichen Gastgeber:



Und das ganz besondere: Auf Voranmeldung wird man hier auch abends aufs vortrefflichste bekocht. Man darf mit den Gastgebern gemeinsam am grossen Tisch in der Mitte des Raumes Platz nehmen und wird mit Gerichten aus dem eigenen Garten bzw. auch mit Produkten aus unmittelbarer Nähe verwöhnt. Dazu Weine aus der Region von Winzern, die biologisch arbeiten.

So geht Gastfreundschaft!

Wir kommen gerne wieder.









Samstag, 14. September 2019

Reise an die südwest-französische Atlantikküste, Vorbereitung auf die Rückreise, Tag 8

Wir haben wundervolle Tage in Arcachon verbracht - die Region hat uns sehr gut gefallen. Vor allem die kulinarischen Genüsse haben viel zu unserem Wohlbehagen beigetragen. Natürlich - wir haben jeden Tag einen Blick aufs Meer werfen können, wir haben täglich die gute Meeresluft einatmen können, doch die Märkte in Arcachon, die täglich frisch angelieferten Fische, die wundervollen Epiceries fines haben uns schon beeindruckt und so haben wir selten eines der Restaurants besucht, sondern fast täglich auf unserem Platz gekocht bzw. etwas von den regionalen Spezialitäten gegrillt.

Heute bereiten wir unsere Heimreise vor, die sich ebenfalls wie die Anreise in drei Etappen vollziehen wird. Heute Mittag geben wir "Monsieur Hulot" - unseren Mietwagen - zurück, dann wird Henri aufgetankt, der Frischwassertank muss gefüllt werden und das leidige Thema Entsorgung steht ebenfalls an, das allerdings hier auf dem Platz sehr einfach und problemlos zu erledigen ist.

Anschliessend geht es zum Abschluss noch einmal an den Strand




Dort haben wir auch für mittags einen Tisch für unser Abschluss-Essen reserviert, denn ich will unbedingt nochmals in Meeresfrüchten schwelgen. Hier im Restaurant Chez Pierre waren sie besonders gut, vielleicht lag das aber auch an der schönen Lage direkt am Strand.


Morgen beginnt dann unsere Rückreise, wobei wir ein wundervolles Zwischen-Übernachtungs-Highlight entdeckt haben. Doch dazu dann morgen mehr.

Freitag, 13. September 2019

Arcachon, Tag 7, Dune du Pilat

Heute steht für uns ein Ausflug zur Düne von Pyla - Dune du Pilat - im Mittelpunkt des Geschehens. Von Arcachon Zentrum sind das mit dem Auto bzw. unserem Mietwagen gerade mal 20 Minuten. 



Die Dune du Pilat ist mit 110 Meter die höchste Wanderdüne Europas die sich pro Jahr zwischen 1 bis 5 Meter bewegt. 



Informationen zur Anreise bzw. zum Zugang/Aufstieg zur Düne gibt es in deutscher Sprache hier (klick)

Wir haben uns heute auch den von LandYachting empfohlenen Platz Camping Panorama du Pyla angeschaut (klick hier). Er ist sicherlich wesentlich konfortabler als unser Platz, hat einen schönen Blick aufs Meer .... aaaaber die kurze Entfernung zum Zentrum von Arcachon hat er nicht.... was für uns eindeutig ein Pluspunkt an unserem Platz ist.

Nach diesem Ausflug gehen wir noch zu unserem Fischhändler, kaufen eine Seezunge und zwei Rotbarben und geniessen diese dann perfekt gegrillt mit Kartoffeln und einem kühlen Weisswein.



Morgen bereiten wir uns dann auf die Heimreise vor.






Donnerstag, 12. September 2019

Arcachon, Tag 6

Heute hat sich die Sonne versteckt, ein trüber, etwas regnerischer Tag. 
Dann werden wir uns mal das Zentrum von Arcachon etwas näher anschauen....





























Die Markthalle "Baltard" auf der Place des Marquises hat es uns besonders angetan.



















Es ist noch etwas zu früh, um im Markthallen-Bistro einzukehren, wir nehmen uns lieber wieder etwas für zu Hause mit und ich werfe den Grill an....




















Bei dieser netten Madame kaufen wir frische Pfifferlinge und grüne Bohnen, beim Metzger nebenan ein Filetsteak (ich unterbreche meine Fischwoche für heute mal)









ein paar Langoustines und Crevetten dürfen auch noch mit









Daraus wird dann mit einer Flasche Domaine Tariquet ein köstliches Mahl:






Mittwoch, 11. September 2019

Arcachon, Tag 5

Schon wieder herrlich strahlendes Sonnenschein-Wetter! Das macht richtig Freude. Wir beschliessen den Tag mit einem schönen Frühstück in der Boulangerie, die wir schon an unserem ersten Tag in Arcachon entdeckt haben, zu starten.




Anschliessend spazieren wir zur schräg gegenüber liegenden Poisonnerie d'Aiguillon. 



Ich bin beeindruckt von der grossartigen Auswahl, der Qualität und natürlich der Frische der angebotenen Fische, Krustentiere und Muscheln. 



Hach, sehnsüchtig schaue ich die Austern an - leider bin ich dagegen allergisch. 


So entschliessen wir uns für eine andere Köstlichkeit und kaufen fürs Abendessen ein paar Sardinen zum Grillen ein.



Wenn wir mit Henri unterwegs sind, sind die Aufgaben bei uns ganz klar verteilt: Grillen ist bei uns meine Aufgabe (und ich liebe unseren kleinen Lotus-Grill), die anschliessende Grillreinigung wird dann vorbildlich von Gerhard erledigt.





Dienstag, 10. September 2019

Reise an die Südwest-französische Atlantikküste, Tag 4, Arcachon

Wir erkunden ein wenig unseren sehr ruhig und idyllisch gelegenen Platz, schauen uns den Pool-Bereich an (leider erst ab 10 Uhr geöffnet und somit keine Option für eine Frühschwimmerin wie mich. Um mich zu dieser Problematik mit dem Pool-Boy anzufreunden, gab es leider keine Gelegenheit ;-)) und besprechen mit den äusserst freundlichen Damen und dem Herrn an der Rezeption, dass wir bis Samstag oder Sonntag bleiben möchten. 


Anschliessend lassen wir uns mit dem Taxi ins Zentrum von Arcachon bringen, weil wir uns einen Mietwagen für heute reserviert haben. Es ist nicht besonders praktisch, mit einem solch grossen Teil wie Henri durch die Gegend zu fahren - für Sightseeing eignet er sich nun leider wirklich nicht.



Wir nehmen unseren kleinen Mietwagen an der Station in Arcachon in Empfang und fahren ein wenig durch die Umgebung, vor allem erkunden wir das Zentrum von Arcachon. Dabei entdecken wir eine Biobäckerei mit grandiosem Angebot, in der man auch frühstücken kann - das nehmen wir uns dann für den nächsten Morgen vor.

Heute Mittag essen wir im Restaurant Wine Not in Arcachon, in Hafennähe am Boulevard de Mestrézat gelegen.



Zur Einstimmung etwas vom luftgetrockneten Schinken für Monsieur



und Salat mit Lachs und Crevettes für Madame


Direkt gegenüber liegt übrigens die Poisonnerie de l'Aiguillon, bei der auch das Restaurant Wine Not die tagesfrischen Fische und Krustentiere bezieht.

Für Gerhard geht es weiter mit Kalbskotelette und Steinpilzen




und für mich mit einer Fischplatte, die mir ausgezeichnet geschmeckt hat. 



Spätestens zu diesem Zeitpunkt beschliesse ich, die Fischwochen einzuläuten. Mal sehen, was es morgen Köstliches aus dem Meer geben wird.




Montag, 9. September 2019

Reise an die Südwest-französische Atlantikküste nach Arcachon, Tag 3, Anreise letzte Etappe





Heute geht es endlich Richtung Meer. Ich bin ganz aufgeregt, weil ich es kaum erwarten kann, endlich die Füsse in den Sand zu graben und das Meer zu riechen und natürlich auch zu sehen.

Doch zunächst einmal liegen noch 291 Kilometer zwischen uns und unserer letzten Etappe, der zauberhaft gelegenen Moulin de Lachaud und Arcachon.

Und davor liegen nicht bedienbare Fensteröffner und die Autobahn mit vielen unzähligen Péages-Stellen. Heute wollen wir uns das nicht antun und rufen bei Morelo an, da die Recherche von Gerhard im Handbuch keine brauchbaren Hilfestellungen bot. Erst der freundliche Herr vom Morelo Notdienst wies uns die (versteckte) Stelle, wo wir die entsprechende Sicherung austauschen konnten.

Juchhuuuu! Freie Fahrt!

Wir starten dann mal...  und kommen mit kleineren Pausen inbegriffen am frühen Nachmittag an. Unser vorgebuchter Platz ist einfach anfahrbar, hat Strom und direkten Frischwasseranschluss, Halbschatten (seeehr wichtig bei diesen Temperaturen) und liegt sehr schön in die Natur eingebunden.

Wir stellen Henri ab, schliessen ihn an den Strom an und machen uns sofort auf ins Zentrum von Arcachon, weil wir einen ersten Blick aufs Meer werfen wollen.


Voilà - le Bassin d'Arcachon!

Arcachon liegt in Nouvelle-Aquitaine im Département Gironde. Der Platz liegt in einem grosszügigen Pinien-Kiefern-Wald-Gelände und bietet sowohl schattige, als auch sehr sonnige Plätze an. 

Achtung: Grosse Liner unbedingt vorab reservieren, es gibt nur zwei Plätze für 
grössere Wohnmobile, diese dann aber mit Strom und direktem Frischwasser-Anschluss.

Wir sind hier im Camping Club Arcachon gelandet, 4 Sterne, sehr sauber und gepflegt, mit Pool. Über die sanitären Einrichtungen kann ich nichts sagen - wir duschen "bei uns zu Hause" ;-) und nehmen dafür in Kauf, häufiger zur Entsorgung fahren zu müssen.

Den von Landyachting empfohlenen Platz Camping Panorama du Pyla sicherlich schöner und komfortabler als unserer) haben wir uns zwar angeschaut, uns aber doch entschieden, den näher am Zentrum gelegenen Platz direkt in Arcachon zu wählen (fussläufig bzw. mit dem Rad ins Zentrum: 1,7 km).