Samstag, 1. Juni 2019

Ligurien-Reise, Tag 3, Ligurische Riviera, Sanremo, Villaggio dei Fiori

Heute geht es weiter für uns Richtung Ligurische Riviera: Villaggio dei Fiori in Sanremo, von LandYachting als Excellent Place empfohlen. Und mal wieder wurden wir nicht enttäuscht. 

Villaggio dei Fiori, San Remo, Via Tiro a Volo 3
Tel. 0039 0184 6606 35

Eukalyptusbäume, Bananenstauden, über tausend Palmen, Kiefern, Aloe, Ficus, Riesenstrelitzien, Brachychiton Bäume, Jacaranda, Bougainvillea und Jasmin überall: Wir sind nicht in einem Gemälde von Claude Monet, sondern im Villaggio dei Fiori (das Blumendorf), ein Campingdorf inmitten von einem 3,5 Hektar großen Garten und direkt am Meer.
Villaggio dei Fiori liegt nur 5 Minuten vom Zentrum von Sanremo und dem Teatro Ariston, Sitz vom Schlagerfestival, 4 km vom Hauptbahnhof, 34 km von Monte-Carlo, 55 km von Nizza entfernt. Kostenloses WLAN, ein Außenpool, ein Kinderbecken und ein Jacuzzi, alle mit Meerwasser. Direkter Zugang zum kleinen Strand in der westlichen Bucht.

Es können LandYachten bis 12 m Länge aufgenommen werden!

Wir hatten - nach Voranmeldung - diesen wundervollen Platz mit Meerblick bekommen:










Wichtiger Hinweis für die Anreise: Unbedingt darauf achten, die richtige Autobahnabfahrt zu finden und  tatsächlich auch auf die Angabe für die zulässige Fahrzeuglänge achten. Wenn da steht, dass für Fahrzeuge ab 8 m das Befahren verboten ist, dann soll man sich auch daran halten.... Einfach eine andere Abfahrt suchen, es gibt auch welche, die in gut ausgebauten Kurven für längere Fahrzeuge bzw. für LKW mit Anhänger geeignet sind.

Wir kommen noch rechtzeitig zur Mittagessens-Zeit an und lassen, nachdem wir Henri auf seinem Platz mit Meerblick abgestellt haben, uns mit dem Taxi nach Sanremo ins Zentrum bringen. Dort gibt es das Ristorante La Tortuga, das im Slow Food Führer Osteria d'Italia empfohlen wird.




In dieser gemütlichen Osteria werden wir freundlich und zuvorkommend bedient und dürfen ein köstliches Mittagessen geniessen.




Frittierte Anchovis für den Signore





Tintenfisch mit Frühlingsgemüse für die Signora




Als Hauptgerichte ein Schnitzel à la Milanese für Gerhard




bzw. weil ich gerade in diesem Moment beschlossen habe, die "Tintenfisch-Woche" zu starten, wähle ich auch als Hauptgericht Sepia, diesmal mit frischen Erbsen und Dill, einer super Kombination.





Zum Abschluss serviert uns der Padrone noch einen Grappa 














Freitag, 31. Mai 2019

Ligurien Reise, Tag 2, Piemont

Für den heutigen Tag ist unser Ziel das Piemont. 

Wir fahren von Tenero aus ein Stückchen zurück die Autobahn Richtung Lugano (NICHT über die Strasse nach lCannobbio und Stresa, diese Strecke ist für grosse Liner kaum befahrbar, weil zu eng! Das muss man sich nicht antun!), Chiasso, Mailand. Unser Ziel ist das Agriturismo Pallavicini in der Nähe von Serravalle Scrivia. Achtung, bei der Eingabe der Route darauf achten, dass es mehrere Serravalle gibt. Wir wollen nach Serravalle Scrivia in der Nähe von Novi Ligure und das liegt ca. 7 km von dem bekannten Weinbauort Gavi entfernt.

Ich habe dieses Agriturismo ausgewählt, weil hier biologischer Weinanbau betrieben wird (Gavi und Rossorotondo, beides Weine, die ich sehr mag). Leider war der Gavi ausverkauft und der neue Jahrgang 2018 wurde erst ein paar Tage später erwartet. Doch auch so wurden wir nicht enttäuscht, denn man hat, zwar nicht zum Verkauf, aber zumindest um uns zum Abendessen einen Gavi servieren zu können, etwas von einem benachbarten Winzer organisiert.

Die Anreise war etwas schwierig. Bis zum Weingut lief alles super, wir haben in Serravalle ein wunderbares Mittagessen geniessen dürfen, direkt neben dem Golfplatz mit traumhaftem Blick ins Tag und die Weinreben gibt es die Villa La Bollina, Serravalle



Dort gibt es auch die Möglichkeit, über Nacht auf dem grossen Parkplatz des Weinverkaufs zu stehen (ohne Wasser- und Stromanschluss, dafür aber mit einem grandiosen Blick), es versteht sich von selbst, dass man da entweder etwas Wein/Prosecco einkauft und/oder im Ristorante einkehrt, wir haben natürlich von beidem profitiert








































und hier in dem erst kürzlich renovierten Restaurant köstlich gespeist.




Für den Signore Tatar vom Fassone-Rind




Für mich bei Niedrigtemperatur gegarte Auberginen mit Burrata




Dann geht es weiter für den Signore mit Rinderfilet in Calvados-Sauce




und für mich darf es mal wieder Fisch sein: Seewolf mit Speck-Crumble und Brokkoli






Nur ein paar Kilometer weiter liegt unser Agriturismo, die Villa Pallavicini




Für kleinere Wohnmobile ist das gar kein Problem, doch für die etwas breiteren Liner ist es leider nicht möglich, durch das Tor zum Parkplatz zu passen. 

Wir sind dann einfach die Strasse am Agriturismo links hoch gefahren - das war ein Fehler! Die Strasse wird immer schmaler, das Wenden ist dann nur noch mit einem sehr freundlichen Signore möglich und Gerhard arbeitet sich millimeterweise wieder zurück. Dann kommen wir auch wieder am Weingut vorbei und erklären, dass Henri nicht durchs Tor passt. Kein Problem, wir dürfen ausserhalb längs des Weingut-Tores am Weinberg (mit grandiosem Blick) parken. 

Wichtig: XL Mobile vorher anrufen (man spricht neben italienisch auch englisch) und auf die Fahrzeugbreite hinweisen und vor allem rechtzeitig anreisen, damit der Platz entlang der Weinberge noch frei ist.




So, das wäre geschafft, nun entspannen wir am schönen Pool, kühlen uns etwas ab und trinken Prosecco, bevor es dann zum Abendessen geht, das von der Nonna zubereitet wird.

Schinken und Melone



bzw. Carpaccio von geräuchertem Schwertfisch





und hausgemachte Ravioli mit Butter und Salbei



Der Gavi tut ein übriges und wir schlafen tief und fest. Beim Aufwachen werden wir von diesem grandiosen Blick auf die Weinberge belohnt



Nach dem von Emanuela liebevoll zubereiteten Frühstück geht es weiter an die ligurische Riviera.

Tipp: Wer morgens in der Pallavicini frühstücken möchte, sollte das am Vorabend bei den Gastgebern anmelden, da das Frühstück normalerweise nur für die Gäste des Agriturismo vorgesehen ist.





Donnerstag, 30. Mai 2019

Ligurien-Reise, Tag 1: Auftakt: Lago Maggiore, Piemont, Ligurische Küste, 1. Tag Lago Maggiore, Tessin





Interessante Neuerung für Schweiz-Reisende

Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist nicht mehr die Vignette ausreichend, sondern es wird eine pauschale Schwerverkehrsabgabe PSVA erhoben. Bisher musste man hierzu an besonderen Grenzübergängen mittels eines Papier-Formulares abrechnen. Ab sofort entfällt das lästige Anhalten am Zoll, denn nun gibt es die Via AppVia ist für die mobilen Betriebssysteme iOS und Android verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden. Es gibt verschiedene Modalitäten, wir z.B. haben uns für die Variante 10 Tage, unterschiedlich und frei wählbar, 12 Monate ab Kaufdatum gültig, entschieden. Dann wird jeweils ein Tag (kann bereits am Vorabend erledigt werden) entwertet und kann am Zoll mittels Handy auf Verlangen vorgezeigt werden. 
Wir sind auf jeden Fall von diesem neuen Verfahren begeistert!

Buongiorno vom Lago Maggiore!




Heute starten wir zu unserer Reise an die Ligurische Küste und wollen für die Anreise einen ersten Zwischen-Stopp am Lago Maggiore und am nächsten Tag im Piemont einlegen.

Mal wieder waren die Empfehlungen von LandYachting auf unserer kompletten Reise äusserst wertvoll - von der An- bis hin zur Abreise. Ein wunderbarer Reisebegleiter war der LandYachting Band 4 Lago Maggiore - Aostatal - Piemont - Ligurien. Gertie und Jörgs Tipps sind einfach die besten! Mille Grazie ihr Beiden!

Der von LandYachting empfohlene Platz Camping Miralago, Tenero,  war leider bereits ausgebucht, so hatte ich auf dem nebenan liegenden Camping Tamaro reserviert. Dort haben wir schon einige Male als Nicht-Camper gegessen (klick hier)weil wir hier den von uns geliebten Tessiner Koch Cesare Favero wieder gefunden haben. Doch seit dieser Saison kocht er in einem anderen Ristorante in Contra - und das merkt man deutlich - leider!



Mein Fazit: Sehr freundlicher und zuvorkommender Service, kann man hin, wenn Miralago ausgebucht ist.

Montag, 8. April 2019

Bayern-Tour, Tag 3

Bayern Tour, Tag 3

Und hiermit nimmt unsere Saison-Auftakt-Tour Bayern ein jähes Ende - bereits in der Nacht beginnt es in Strömen zu regnen und für die nächsten Tage ist auch nichts besseres in Sicht. 

Die Alternative zu schlechtem Wetter in Bayern, mit der ich bereits vor der Abreise heimlich geliebäugelt habe - Südtirol/Meran - verheisst sogar noch mehr Regen...

Wir brechen unsere Zelte hier ab und begeben uns auf die Heimreise -mit der Absicht, diese schöne Region bei nächster Gelegenheit wieder zu besuchen. Henri wird zu Hause abgestellt, er muss auf seine nächste Tour warten. Bis dahin geht es morgen mit dem Auto ins sonnige Tessin an unseren geliebten Lago Maggiore.

Landyachting hat für diejenigen, die mit dem Wohnmobil an den Lago Maggiore reisen möchten, einen wunderbaren Tip - klick hier!

Sonntag, 7. April 2019

Bayern-Tour - 2. Tag

Tag 2 unserer Bayern Tour - Starnberger See

Nach einem wunderbaren Frühstück im Ayinger Brauereigasthof verabschieden wir uns von Yannick und fahren Richtung Starnberger See. 

Dies soll der Start für unsere Fünf-Seen-Land-Reise sein, Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee und Weisslinger See.

Viele wertvolle Tips habe ich mal wieder von Landyachting, aus Band 3 Oberbayern, bezogen. Die von Gerti und Jörg kenntnisreich zusammengestellten Empfehlungen sind eine wunderbare Mischung aus Vorschlägen für Stellplätze, Parkplätzen im Zentrum von Städten und Campingplätzen. Was ich sehr schätze sind die ebenfalls sehr detailliert aufgeführten kulinarischen Tips der Beiden. 

Camping beim Fischer, Buchscharnstr. 10, 82541 St. Heinrich
Kontakt: 08801 / 802 oder info@camping-beim-fischer.de

Wir fahren heute den Camping beim Fischer in der Nähe von Münsing, d.h. im Ortsteil Str. Heinrich, an. Rechtzeitige Anmeldung von unterwegs ist angebracht - in der Vorsaison kein Problem - auch grosse Liner bekommen einen Platz, jeder mit Stromanschluss. Versorgung kein Problem, Entsorgung nur für Toiletten-Kassetten möglich. 



St. Heinrich gehört zu Münsing und hat in Fussnähe des Campings gleich zwei Restaurants, die beide einen guten Eindruck machen. Doch wir bestellen uns ein Taxi, um ins ca. 4,5 km entfernte Restaurant Zum Fischmeister in Ambach zu fahren, da uns die Empfehlung von LandYachtung den Mund wässrig gemacht hat. Und wir werden mal wieder nicht einttäuscht. Wir verbringen einen schönen sonnigen Mittag bei köstlichem Essen mit Blick auf den Starnberger See - herrlich!

Die Lage ist schon mal einzigartig, der Blick grandios:


Bereits der Eingangsbereich durch den Garten macht einen einladenden Eindruck:






Zum Auftakt ein Wildkräutersalat mit Ziegenfrischkäse, der seinem Namen alle Ehre macht, denn da sind tatsächlich richtige Wildkräuter drin verarbeitet und nicht nur die mittlerweile sehr verbreiteten jungen Spinatblätter und Co.


Für Gerhard gibt es dann ein Wiener Saftgulasch mit Semmelknödel



und für mich Rotaugenfilet in Hanfkruste (es hat köstlich geschmeckt, Foto wurde vor lauter Begeisterung vergessen).

Wir kehren sehr zufrieden an unseren ruhigen Platz zurück, sitzen noch ein wenig in der Sonne und planen den nächsten Tag, da soll es an den Ammersee gehen - oder vielleicht doch nach Meran, falls das Wetter sich entschliesst, es in Bayern regnen zu lassen?

Samstag, 6. April 2019

Saison-Eröffnung 2019 - Bayern-Tour

Saison-Auftakt! Seit 1. April hat die Saison für dieses Jahr begonnen. Wir starten erstmal in der Werkstatt, um Henri nach dem langen Winter wieder einer Generalüberholung zu unterziehen.

Heute geht es dann los. Geplant ist eine Tour durchs südliche Bayern, wobei wir den ersten Tag in Aying verbringen wollen. Dort sind wir mit unserem Sohn Yannick verabredet, der genau wie sein Vater ab und zu mal wieder eine gehörige Portion Ayinger Luft bzw. das gute Ayinger Bier inhallieren muss.
Morgen soll es dann weitergehen an den Starnberger See.




Doch zunächst einmal zum wunderbaren Brauergasthof Aying.




Wir starten morgens früh und benötigen etwas über 5 Stunden (mit 2 kurzen Pausen). Pünklich zum Mittagessen treffen wir in Aying ein, wo wir schon ungeduldig von unserem Sohn erwartet werden.

Meine beiden Lieblingsmänner sind glücklich: Ayinger Kellerbier, knusprige Brezeln und Weisswurst zum Auftakt und dann geht es für Gerhard weiter mit seinem geliebten Krustenbraten, diesmal mit richtig viel Kruste und schönem saftigen Fleisch - er schwebt im siebten Krustenbraten-Himmel.

Yannick übernachtet im Gasthof, Gerhard und ich natürlich in unserem Henri, den wir ruhig und sicher auf einem der grossen Parkplätze hinter dem Herrenhaus abstellen können. Dies sind zwar keine ausgewiesenen Wohnmobilparkplätze, doch wer so wie wir fleissig konsumiert und sich höflich erkundigt, darf dort sicherlich auch über Nacht stehen. 

Wir lassen uns am nächsten Morgen durch das wunderbare Frühstück verwöhnen, verabschieden uns von unserem Sohn und von Aying, um weiter Richtung Starnberger See zu fahren.




Donnerstag, 1. November 2018

Winterpause!

Für eine Saisonabschluss-Fahrt hat unsere Zeit diesmal nicht gereicht, daher geht es hier erst weiter mit einer Reise im neuen Jahr zum Saison-Auftakt, so lange könnt ihr mir ja ins Tessin folgen:




oder aber ins Elsass:



Eine gute Zeit und bis im Neuen Jahr!