Sonntag, 30. April 2017

Normandie - 2. Tag - Deauville, Trouville, Lisieux

Mouroux - Deauville-Trouville - Lisieux = ca. 294 km


Wir sind Frühaufsteher – daher machen wir uns bereits gegen 7 Uhr auf den Weg. Von unseren reizenden Gastgebern und den beiden Hunden Bora und Anna haben wir uns bereits am Vorabend verabschiedet.

Heute will ich endlich das Meer sehen, es ist geplant, nach Trouville zu fahren. Doch vorher müssen wir an Paris vorbei. An Sonn- und Feiertagen ist es einfach den Boulevard Péripherique zu bewältigen – fast schon entspannend. So brauchen wir auch von Paris gerade mal knapp 2 ½ Stunden bis kurz vor Trouville. Etwas schwieriger gestaltet sich die Suche nach einem Camping- oder Stellplatz. Unser gestriges Etappenziel war ja wunderschön, heute waren, bedingt durch den bevorstehen 1. Mai-Feiertag viele Möglichkeiten ausgebucht bzw. geschlossen. Wir suchten uns daher einen Campingplatz in Trouville, da wir ohnehin abends dort essen wollten. Was wir nicht bedachten, war der Samstag-Markt in Deauville-Trouville, das Durchkommen mit Henri war eine Herausforderung und mal wieder bewunderte ich Gerhard, wie souverän er da hinter dem Lenkrad sass – nachdem uns unser Navi allerdings zum x-ten Mal durch gesperrte oder zu schmale Strassen lenke, gaben wir auf und beschliessen, etwas anderes ausserhalb zu suchen.

Wir fahren auf den Camping de la Vallée in Lisieux – zwar keine Traumlage, dafür aber ruhig und sauber. Wir bekommen einen Platz mit Strom und sämtlichen Ver- und Entsorgungsanschlüssen, grossräumig, Wiese, asphaltierte Wege und einem sehr hilfsbereiten Platzwart, der uns auch bei der Suche nach einem Taxi für abends behilflich ist.


Wir haben in Trouville, direkt am Fischmarkt im Restaurant Les Mouettes, das zur gleichen Gruppe wie das Le Central gehört, reserviert. Genau so hatte ich mir meinen ersten Urlaubsabend am Meer vorgestellt. Herrlich. Ganz klar, dazu gehört die berühmte Plateau aux Fruits de Mer. 



Für mich LEIDER!!! ohne Austern, denn ich reagiere allergisch auf rohe Austern, ich habe das zwar seit ein paar Jahren nicht mehr getestet, wollte allerdings auch nicht 2 – 3 Tage meines Urlaubs krank verbringen. Doch Hummer, Langoustines, Crevettes und Co. lassen mich nichts vermissen und die ganz Platte ist ohnehin nicht zu schaffen. Gerhard geniesst Rochenflügel (leider etwas übergart) und davor eine Zwiebelsuppe, die ihn zu Begeisterungsstürmen verleitet (die beste Zwiebelsuppe seit vielen Jahren!). Ich lasse mich vom Service bei der Weinauswahl beraten – der Saint-Véran hat super gepasst. Das vorgeschlagene Dessert – die Tarte aux Pommes – lässt sich Monsieur gleich zweifach einpacken für das morgendliche Frühstück.

Ein wundervoller Auftakt, freundlicher und aufmerksamer Service und genau das aus der Küche, was ich mir für meinen ersten Abend am Meer gewünscht habe.

Wir beschliessen unter Befragung der Wetter-App am nächsten Morgen ein Stückchen weiter an die Westküste zu fahren.

Samstag, 29. April 2017

Normandie - 1. Tag - Anreise - Ferme des Parrichets

Anreise: Wissembourg - Metz - Mouroux = ca. 470 km


Als Gerhard sich seinen grossen Traum nach einem Wohnmobil erfüllte, fiel es mir bereits zu Anfang schwer, mich mit dem Gedanken an ein Camper-Leben anzufreunden. Erst als ich ihm das Versprechen abrang, endlich auch mal wieder andere Reiseziele als das Tessin anzusteuern und auch in Regionen zu reisen, die nicht gerade zu seinen Lieblingszielen gehören und mit mir in die Normandie und ins Piemont zu reisen, stimmte ich zu. Und noch etwas: Ich möchte nicht tagelang auf einem Camping-Platz stehen, Wohnmobil an Wohnmobil ... nein, wenn, dann möchte ich genau diese Unabhängigkeit und Freiheit geniessen, die sich mit einem grossen Wohnmobil anbietet und von Ort zu Ort reisen und dort, wo es uns gefällt, bleiben wir.

Heute starten wir zu unserer bereits seit langem von mir herbeigesehnten Normandie-Reise. Bereits der Auftakt ist vielversprechend: Wir folgen unser bereits liebgewonnenen Tradition und starten unsere Reise bei einem schönen Frühstück in der Moulin de la Walk. Diesmal übrigens bei Sonnenschein!



Wir haben nichts vorgebucht und verlassen uns wieder auf die Empfehlungen von France Passion. Über diese wunderbare Möglichkeit, bei Winzern, Produzenten und Privatpersonen für eine Nacht einen kostenlosen Stellplatz zu finden, habe ich hier (klick) bereits erzählt.

Wir entscheiden uns für die Route über Metz, Richtung Paris durch die Champagne. Die erste Übernachtung ist geplant in der Nähe von Meaux, ca. 20 km südlich davon in Mouroux bei der Ferme des Parrichets. 



Das ist doch wieder ein Genussort ganz nach meinem Geschmack. Wir werden freundlich und herzlich empfangen, bekommen einen Parkplatz mit Blick ins Grüne und richten uns erstmal häuslich ein.



Dann gehen wir „einkaufen“ D.h. wir spazieren die paar Schritte bis zum Hofverkauf „Le chalet Gout’oeufs“, geöffnet Donnerstag und Freitagnachmittag, sowie Samstag vormittags und nachmittags.


Mein Geniesserherz lacht mal wieder. Da gibt es Eier von glücklichen Hühnern, die auf der Ferme aufgezogen werden und sich dort ihres Lebens freuen dürfen. Dann diverse Patés aus Geflügelfleisch, wir probieren die Hühnerpaté mit grünem Pfeffer und sind sehr angetan. Butter, gesalzen (mit richtig schön leicht knuspernden Salzkörnern) und ungesalzen, Cidre, Apfel- und Birnensaft in Bioqualität, Käse der Region (Coulommiers liegt in der Nähe, ebenso Meaux, d.h. auch Brie de Beaux können wir in bester Qualität geniessen), weitere Produkte des Hofes sind heute Spargel, Erdbeeren und Radieschen... wir kaufen ein und Henri’s kleiner Kühlschrank füllt sich bereits bis fast zum Anschlag.

Zunächst verspeisen wir ein paar der Erdbeeren und trinken dazu einen Champagner Rosé - wunderbar, der Urlaub beginnt ganz stilvoll.






Am nächsten Tag soll es weitergehen Richtung Meer und nach Trouville. Wir müssen allerdings einen Camping-Platz ansteuern, denn wir haben etwas Wesentliches vergessen: Wir brauchen zwischendurch ja schon mal ein bisschen Strom, doch für den Anschluss braucht man in Frankreich einen Adapter... den haben wir vergessen, daher werden wir uns morgen auf Camping-Platz bzw. Adapter-Suche begeben. Also, bitte denkt daran, für Frankreich-Reisende: Bitte unbedingt einen Adapter für die elektrische Versorgung mitnehmen.

Heute gefahren: 470 km

Montag, 31. Oktober 2016

Dänemark

Bevor die neue Wohnmobilsaison 2017 für uns mit Henri startet, will ich doch noch schnell von unserer grossen geplanten Dänemark-Reise letzten August berichten.

Ich werde geweckt von Regentropfen, die auf das Dach von Henri tropfen ... es klingt schön – irgendwie gemütlich – ich liege im Bett und höre den Regentropfen zu. Dabei fällt mir der Begriff hyggelig ein. Diesen Ausdruck habe ich bei unseren Reisevorbereitungen auf die erste längere Reise mit Henri immer wieder gelesen – hyggelig – gemütlich – dieser Begriff begegnete mir im Zusammenhang mit Dänemark immer wieder in den Reiseführern.

Wir sind am Mittwoch, 3. August, gestartet, und wollen zum ersten Mal Dänemark besuchen. Die erste schöne Einstimmung in diesen Urlaub beginnt im Restaurant Au Moulin de la Walk in Wissembourg. Dort auf dem grossen Parkplatz ist genügend Platz für ein Wohnmobil, selbst für so einen ausgewachsenen Henri. Und wenn man nett frägt, wird sicherlich niemand etwas dagegen haben, über Nacht vor dem Hotel stehen zu dürfen.


Geführt wird das Hotel-Restaurant von der Familie Schmidt. Der Sohn Eric kocht, Isabelle, seine Frau, leitet den Service und die Eltern kümmern sich morgens um den Frühstücksservice. Wir beginnen mit einem liebevoll von Yvette Schmidt zubereiteten Frühstück: frisch gepresster Orangensaft, Café au lait, hausgemachte Konfitüre, knusprige Croissants, Baguette, Vollkornbrot (in Frankreich eher selten zu finden), hausgebeizter Lachs, Wurst und Käse und ein perfekt gekochtes weiches Frühstücks-Ei. Zum Abschied stehen Yvette und Roger auf der Treppe und winken uns zu. Herrlich, so kann Urlaub beginnen.

Wir wollen uns heute für die erste Etappe nicht allzuviel vornehmen. Geplant sind ca. 450 km, die erste Übernachtung ist vorgesehen im Harz. Da habe ich im neuen Slow Food-Führer das Restaurant von Michael Woyke, die Harzer Speisekammer, entdeckt, in einem kleinen Dorf bei Clausthal-Zellernfeld, in 38678 Buntenbrock. Bei der Reservierung (unbedingt erforderlich!) habe ich mich gleich erkundigt, wo es einen Platz für Henri gibt. Den dürfen wir mitten im Ort, ca. 150 m fussläufig vom Restaurant abbestellen auf dem kleinen Dorfplatz unter Bäumen... doch haaalt, so weit sind wir noch lange nicht.

Unterwegs auf der A 5 kurz vor Kassel gibt es eine „kleine Zwangspause“. Unser Henri drosselt sehr stark sein Tempo und wir können uns gerade mal mit 25 km/h auf dem Standstreifen bis zur Ausfahrt Melsungen retten. Dort finden wir eine Einbuchtung und halten an und erholen uns erstmal von dem Schrecken. Ein Anruf bei unserer Werkstatt brauchte auch nichts Erhellendes – wir sollen bei Iveco oder beim ADAC anrufen. Die uns angegebene Tel.Nr. von Iveco ist leider falsch, bleibt nur noch der Anruf beim ADAC. Dort erzählt man uns zunächst mal, dass unser Henri nicht mehr unter den (eigens vor der Reise abgeschlossenen) Schutzbrief fällt, weil zu lang, zu breit, d.h. einfach zu gross gewachsen. Man will uns trotzdem helfen und schickt uns einen gelben Engel.




Herr Hauswart war wirklich ein rettender Engel, denn er schloss zumindest mal sein „Diagnose-Gerät“ an, um Henri’s Unpässlichkeit zu orten. Am Luftansaugstutzen soll es liegen. Unser Retter tut was er kann, wird dafür bei schon wieder strömendem Regen im kuschelig warmen Innenraum von Henri mit Espresso belohnt und wir können nun die Weiterfahrt antreten.

Ich bin schon ganz ungeduldig und freue mich, endlich bald das Meer zu sehen; wir bewältigen den unvermeidlichen Stau vor dem Hamburger Elbtunnel und kommen bis zur schönen Stadt Flensburg. Da stellen wir fest, dass die Toilettenspülung nicht mehr funktioniert. Wir fahren einen Parkplatz an und beginnen wieder unsere diversen Telefon-Hilfesuche, bei unserer Werkstatt, bei Morelo und... und... und... Herr Euch bemüht sich sehr, ein Telefon-Support ist leider nicht zielführend, die einzige Alternative, die uns dann noch angeboten wird, ist zurück zur nächsten Morelo Werkstatt. Diese liegt jedoch hinter Hamburg. Wir wollten eigentlich nach Dänemark und nicht schon wieder diverse Staus um Hamburg. Was tun? Wir steuern in Flensburg eine grosse Wohmobilfirma, Vermietung mit Werkstatt, an. Auch wenn es keine Morelo Vertretung ist, kann man uns dort vielleicht doch helfen.


Zumindest bietet man uns sehr zuvorkommend Kaffee an, die Toilette dürfen wir auch benutzen und zwei nette Herren bemühen sich derweil um Henri. Auch hier nochmals diverse Telefonate, die beiden Herren kommen nicht weiter, wir offensichtlich auch nicht...


Als einzige Alternative wird uns die Hamburger Werkstatt angeboten - an einem Samstagmittag... wir sehen kaum Aussichten, dass wir noch rechtzeitig vor dem Wochenende Hilfe bekommen und irgendwann ist uns auch der Spass vergangen.

Wir beschliessen die Heimreise anzutreten, stellen unseren Henri zur erneuten Überprüfung in der heimatlichen Werkstatt ab und reisen noch für ein paar Tage erholungs- und entspannungssuchend mit dem Auto an unseren geliebten Lago Maggiore.

Samstag, 10. September 2016

Wochenendausflug Fouchy, Sélestat, Obernai, Ottrot, Griesheim

Letztes Wochenende haben wir bei traumhaftem Wetter einen Ausflug ins südliche Elsass unternommen. Inspiration und Hilfe beim Vorplanen war uns der Führer von France Passion, den ich allen Frankreichliebenden und -reisenden im Wohnmobil empfehlen kann. 

Fast 2000 Adressen in ganz Frankreich, wo man mit dem Wohnmobil bei Winzern, Landwirten, handwerklichen Betrieben und Restaurants für mindestens eine Nacht kostenlos parken kann. Man muss sich lediglich auf der Seite von France Passion anmelden, zahlt 29 EUR für 1 Jahr und bekommt dafür die Plakette und den aktuellen Etappenführer von France Passion zugesandt. Dann kann man sich online schon mal in die Reiseplanung vertiefen, für uns waren das an einem Wochenende gleich zwei Entdeckungen:

Wir fuhren Freitagnachmittag los und hatten uns in Fouchy im Hôtel Restaurant Diette beim freundlichen Monsieur Diette angemeldet und gleich auch einen Tisch fürs Abendessen reserviert. Der etwas geschützt und abseits der Strasse gelegene Parkplatz direkt an der Auberge ist leider für grosse Liner wie unseren Henri nicht geeignet, da die Durchfahrt wegen der Höhe nicht möglich war. Dafür fanden wir aber ausreichend Parkmöglichkeit auf dem Gästeparkplatz, der leider nicht ganz so ruhig war, weil an der Durchgangsstrasse gelegen.



Dafür haben wir aber abends sehr schön auf der Terrasse gesessen und gespeist.



Die hausgemachte Paté en croûte als Vorspeise war köstlich


die knusprige Tarte Flambée au Munster genauso:



Wir sind früh zu Bett und daher früh morgens schon losgefahren Richtung Markt in Sélestat. Diesen elsässischen Markt hatte ich schon länger auf meiner Besucher-Wunschliste, endlich hat es gepasst, doch leider war es ein wenig enttäuschend. 



Das lag nicht unbedingt an den Produzenten, eigentlich war alles da, was man brauchte, vielleicht lag es lediglich an meiner gesteigerten Erwartungshaltung. Alle Berufsgruppen, Metzger, Bäcker, Gemüse- und Obstbauer, Käse, alles war vorhanden... aber alles war nur einmal vertreten, eine grosse Auswahl war nicht gegeben, dafür war das Angebotene, wie wir später beim Verkosten festgestellt habe, von ausgezeichneter Qualität.

Dafür ist Sélestat wunderschön, vor allem die Altstadt. Dorthin werden wir sicherlich bald mal wieder kommen, vor allem, da Croissant-Fan Gerhard dort die besten Croissants seit langem zum Frühstück hatte.


Selbst ich, die ich zum Frühstück eher Café und Orangensaft bevorzuge, habe seit gefühlten und geschätzen 30 Jahren zum ersten Mal wieder ein Croissant gekostet - und war begeistert.

Wir sind noch ein wenig durch die Altstadt von Sélestat gebummelt




und haben uns anschliessend wieder auf eine kleine Erkundungstour mit Henri begeben.

Wir sind durch Obernai und Ottrott, haben in Obernai dank France Passion das Weingut von Robert Blanck kennengelernt 



und hätten auch dort einen passenden Übernachtungsplatz für grössere Liner gefunden, doch es war früher Mittag und ich hatte .... da etwas anderes im Sinn. ..

Die Auberge de la Gevrière in Griesheim ist ein traumhafter Übernachtungsplatz, schon alleine für diese Empfehlung lohnt sich der Kauf der Mitgliedschaft bei France Passion.

Wie man auf den Fotos in meinem Blogbeitrag bei "Bonjour Alsace" sehen kann, haben wir köstlich gespeist. Auch die Weine haben uns sehr zugesagt. Wie schön, dass wir nicht mehr fahren mussten, sondern einen herrlich ruhigen Stellplatz gefunden haben.



Wir haben unsere Markise ausgefahren, Tisch und Stühle ausgepackt und irgendwann abends noch die Köstlichkeiten, die wir auf der Anreise bei "Le Gaveur du Kochersberg" gekauft hatten, probiert.

Samstag, 9. Juli 2016

Bonjour Henri: Wir erkunden die Gegend um La Petite-Pierre

La Petite-Pierre, die Höhlenwohnungen in Graufthal, Auberge d'Imsthal

Wir hatten unseren Wochenend-Ausflug im Vorfeld nicht geplant, sondern sind einfach mal drauf los gefahren. Das nördliche-Elsass sollte es sein, soviel stand fest. Irgendwann auf halber Strecke nach Saverne fiel mir ein, dass wir schon jahrelang nicht mehr in La Petite-Pierre waren. Als wir noch im Saarland gewohnt haben, waren wir öfter an einem Wochenende mal schnell "rüber" gefahren, denn von Saarbrücken aus ist man in weniger als einer Stunde dort.

Wie sehr die Saarländer diese Region lieben, haben wir an diesem sonnigen Tag gemerkt, man hatte den Eindruck, als sei der gesamte Ort fest in saarländischer Hand, die gesamte Hauptstrasse entlang erblickte man nur Fahrzeuge mit saarländischem Autokennzeichen. An einen Parkplatz für Henri war nicht zu denken. Schnell weg - irgendwohin, wo es ruhiger zugeht.



Kurz nachdem man aus La-Petite-Pierre herausfährt, kommt links eine Ausschilderung zu einem Campingplatz und zum Etang d'Imsthal, der zur Auberge d'Imsthal gehört. Und einen richtig schönen grossen schattigen Parkplatz für Henri gab es auch. 

Wir haben dort zunächst mal einen Kaffee getrunken und in die herrliche Landschaft geschaut. Neugierig waren wir auch auf die Küche der Auberge und haben einfach nur mal so interessehalber einen Blick in die Speisekarte geworfen. Auch diese hat uns gefallen. Wir haben uns erkundigt, ob wir über Nacht auf dem Parkplatz bleiben dürfen, was sehr freundlich bejaht wurde und gleich einen Tisch für abends auf der Terrasse reserviert.



Nachdem unsere Versorgung für abends gesichert war, sind wir ein paar Kilometer weiter nach Graufthal gefahren, um uns die Höhlenwohnungen anzuschauen:



Direkt an dem grossen Parkplatz, der zu den Höhlenwohnungen führte, hatte eine nette Elsässerin einen Tisch aufgebaut, auf dem sie ihre hausgemachten Konfitüren präsentiert. Wie praktisch, da kann man sich gleich mit den entsprechenden Vorräten für ein Camper-Frühstück versorgt.


Gegenüber des Parkplatzes, auf dem genügend Platz für Henri war, wie man unschwer erkennen kann, liegt das Restaurant Au Cheval Blanc. Dort haben wir ein köstliches Mittagsmahl verspeist (klick hier)




Wir sassen bei herrlichem Wetter auf der Terrasse und konnten auf der einen Seite immer wieder einen Blick auf Henri werfen





zur anderen Seite hatten wir den Blick zu den blau angestrichenen Höhlenwohnungen und wenn wir dann den Blick zu unserem Tisch wendeten, erfreute uns eine Flasche Riesling der Domaine Weinbach von Madame Faller - herrlich!





Wir schauten uns noch Saverne an - schwierig zu parken für Liner (oder hat jemand einen zentrumsnahen Tipp?) - fuhren noch ein bisschen in der Gegend herum... aber irgendwie verlockte uns die Aussicht auf die herrlich ruhig gelegene Terrasse der Auberge d'Imsthal (klick hier) und so parkten wir Henri bereits am Nachmittag wieder dort.




Wir sassen abends noch lange auf der Terrasse, unterhielten uns mit dem Wirt und fühlten uns einfach nur wohl. Später richtete er uns noch einen schönen Teller mit Käse und elsässischen Wurstwaren für unser Frühstück am nächsten Morgen.

Bereits am frühen Abend lag unser Parkplatz für Henri im Schatten, abgesehen davon hatten wir genügend Bettschwere für eine gute Nacht ;-)